Dresden droht Verkehrschaos rund um den Striezelmarkt

Morgen öffnet der 573. Dresdner Striezelmarkt.

Als Ausweichstandort zur derzeitigen Baustelle Altmarkt wurde der Ferdinandplatz gewählt.
Rund um den angrenzenden Dr.-Külz-Ring und den Georgplatz droht jetzt ein Verkehrschaos mit mehreren Staufallen.

Rund um den Rathausplatz wurden schon mal Halteverbotsschilder aufgestellt.
Hier sollen ab morgen die Reisebusse halten.
Für Autofahrer heißt das, noch ein paar Parkplätze weniger.
Sogenannte Pförtnerampeln sollen den Verkehrsfluss rund um den Dr.-Külz-Ring regeln.
Diese Ampeln sind allerdings Staufallen.
Insgesamt gibt es zehn davon, die den Autoverkehr rund um den Striezelmarkt in den Griff bekommen sollen.
Mehrere davon sind Fußgängerampeln.
Außerdem ist bereits seit gestern die Zufahrt zur Schulgasse dicht, linksabbiegen kann man erst wieder am Georgplatz.
Der wird ab morgen die Engstelle schlechthin werden.

Betroffen vom Verkehrschaos sind auch die Taxifahrer.
Immerhin konnten sie sich mit der Stadt auf eine Lösung einigen.
Sie dürfen die Busspur in der Budapester mit benutzen.

Die Straßenbahnen fahren unterdessen durch einen Kanal aus gelben Plastik-Bauzäunen.
Die sollen Fußgängerunfälle verhindern.
Angesichts des drohenden Verkehrskollaps entscheiden sich viele Dresdner für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Ob das Verkehrssystem rund um den Dr.-Külz-Ring funktioniert, wird sich ab morgen zeigen, wenn der 573. Striezelmarkt öffnet.
Wünschenswert wäre es, denn die Planungen haben immerhin 23.000 Euro gekostet.