Dresden ehrt langjährige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Mit einem Sonderkonzert der Dresdner Philharmonie und einem Empfang würdigt die Stadt Dresden am Freitag ehrenamtliches Engagement von über tausend Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. +++

Unter der Leitung von Rafael Frühbeck de Burgos werden im Kulturpalast Musik von Johannes Brams zu hören sein. Für Oberbürgermeisterin Helma  Orosz ist dieses Dankeschön ein ganz Besonders: „Ohne  die Mitwirkung der ehrenamtlichen Helfer ist die Durchführung der Wahlen undenkbar. Allein im „Superwahljahr“ 2009 fanden vier Wahlen an drei Terminen statt. Mitbestimmung und Demokratie  sind die  Basis  unserer Demokratie und Wahlhelfer leisten hier einen grundlegenden Beitrag.
Herzlichen Dank dafür.“

Eingeladen wurden ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die seit 1994 dabei sind. Wahlhelfer nehmen an Schulungen nach Feierabend teil. Sie sitzen in dem Wahllokal, in dem sie gebraucht werden und nehmen dafür teilweise lange Fahrtwege auf  sich. Einsatz ist immer Sonntag und das zeitig  früh. Sie sorgen dafür, dass die Ergebnisermittlung korrekt ist undn zählen bis spät abends die    Stimmen aus. 

AußergewöhnlicheEinsatzbereitschaft ist Voraussetzung für dieses  gesellschaftliche Engagement. Der reibungslose Ablauf einer Wahl und die schnelle Ergebnisermittlung sind wesentlich ihr Erfolg.

„Neben den „alten  Hasen“ interessieren sich auch viele junge Leute für diese ehrenamtliche Tätigkeit. Sie wollen wissen, wie Wahlen funktionieren und welchen konkreten Einfluss eine Stimme hat. In Dresden bewährt es sich seit einigen Jahren, dass alle neuen Wahlhelfer zunächst von denen mit Erfahrung unterstützt werden. Mehr Wahlhelfer könnten wir vor allem noch in Klotzsche und Loschwitz gebrauchen“, so Orosz.

Organisatorisch anspruchsvoll war 2009 die Stadtratswahl am 7. Juni. Sie fand  zeitgleich mit der Europawahl und in den Ortschaften mit der Wahl der Ortschaftsräte  statt. Über 3.000 ehrenamtliche Wahlhelfer waren an diesem Tag im Einsatz. Viele von ihnen halfen auch bei der Landtagswahl am 30. August und bei der Bundestagswahl am 27. September mit.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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