Dresden empfängt seinen Olympiasieger

Im Bootshaus des Universitätssportvereins der TU Dresden wurde der neue Olympiaheld Karl Schulze am Donnerstag gebührend gefeiert. Nach 24 Jahre die erste Goldmedaille – und das zufällig wieder im Rudern. +++

Großes Getummel im Bootshaus des Universitätssportvereins in Dresden-Blasewitz: Jeder will sie einmal sehen, berühren, den Erfolg hautnah spüren: Die Olympia-Goldmedaille! Die erste seit 24 Jahren für Dresden!

Dabei gehört und gebührt sie doch allein Karl Schulze und dem restlichen Doppelvierer, der sich bei den Olympischen Spielen in London zum Sieg ruderte.

Beim feierlichen Empfang am Donnerstag standen die Gratulanten Schlange, aber auch Karl Schulze konnte sich einreihen, denn das Rudern hat Familientradition.
Neben Opa Günter und Vater Achim saß sogar Oma Barbara im Boot. Alle drei sind selbst mehrmalige DDR-Meister und noch heute aktiv. Doch so erfolgreich wie Karl war keiner. Da ist Mutti natürlich besonders stolz:

Interview mit Heike Schulze, Mutter des Olympiasiegers

Und dabei hatte das Muskelpaket 2008 ernsthaft überlegt, die Ruder in die Ecke zu stellen. Damals lief es nicht sonderlich gut für ihn, 2010 kam er jedoch als U 23-Weltmeister im Einer zurück auf die internationale Bühne. Ein Jahr später gab’s im Doppelvierer WM-Silber, da lag die Hoffnung auf Olympia-Gold nahe…

Interview mit Karl Schulze, Olympiasieger im Doppelvierer

Bis Sonntag reist der glückliche Sieger nun von Termin zu Termin, dann geht es in den wohlverdienten Urlaub.

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