Dresden erzielt 2011 erneut Tourismusrekord

Das Reiseziel Dresden überbietet seine eigene Bestmarke des Vorjahres mit 3,79 Millionen Übernachtungen. Besonders hohe Zuwächse brachte der Monat Dezember mit den Weihnachtsmärkten. +++

2011 hat es so viele Besucher wie noch nie nach Dresden gezogen und das sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. „Mit rund 1,78 Millionen Ankünften und 3,79 Millionen Übernachtungen insgesamt hat Dresden 2011 noch einmal den Tourismusrekord des Vorjahres überboten – und unsere eigenen Erwartungen. Damit konnte die Landeshauptstadt im Rahmen des allgemeinen Booms des Städtetourismus überproportional wachsen“, sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Begleitet durch die überregionale Werbekampagne „Dresden. Dem Schönen begegnen“ konnte die sächsische Landeshauptstadt 2011 gleich mehrere touristische Rekorde überbieten: in den Ankünften und Übernachtungen insgesamt wie auch differenziert nach In- und Ausland. Das Inland brachte es erstmals auf rund 3,12 Millionen Übernachtungen und 1,48 Millionen Ankünfte, ausländische Gäste auf 676.300 Übernachtungen und 303.214 Ankünfte. Zehn der zwölf Monate 2011 sind Rekordmonate. Der August 2011 kann mit 394.025 generierten Übernachtungen als stärkster Monat in der Geschichte Dresdens bezeichnet werden. Förderlich waren dabei attraktive Events, wie die ersten Dresdner Zwingerfestspiele und das 13. Dresdner Stadtfest, das zunehmend überregionale Gäste nach Dresden lockt.

Größtes Auslandswachstum in volumenstärksten Märkten

Die Auslandsmärkte mit dem größten Volumen erweisen sich als stabiles Fundament für den Dresden-Tourismus. So ist die Rangliste der Top-6-Auslandsmärkte im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben, mit den USA auf Platz 1 (71.466 Übernachtungen, +5,0%), gefolgt von der Schweiz (59.678 Übernachtungen, +12,6%), Österreich (50.612 Übernachtungen, +2,8%), Großbritannien (49.991 Übernachtungen, +13,0%), Japan (47.016 Übernachtungen, +16,0%) und den Niederlanden (42.359, 9,1%). Diese starken Märkte konnten die Rückgänge in wirtschaftlich belasteten und damit derzeit weniger reisefreudigen Ländern wie Spanien (-15,6 in den Übernachtungen) oder Italien (-10,2% in den Übernachtungen) ausgleichen. Faktoren wie umfassende Marketingaktivitäten in 19 Märkten vor Ort und gute Direktflugverbindungen z.B. aus Moskau, Basel, Wien und London sind Gründe für steigende Übernachtungszahlen aus den wichtigen Auslandsmärkten. Darüber hinaus konnte Dresden an dem mittlerweile sehr guten Deutschland-Image, der intensiven Werbung der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. bzw. dem German Convention Bureau e.V. sowie dem anhaltenden Städtereiseboom partizipieren.

Glänzende Ergebnisse für Weihnachtsmonat Dezember

Besonders hohe Zuwächse brachte der Monat Dezember mit den Weihnachtsmärkten, adventlichen Konzerten und Ausstellungen sowie der Werbekampagne „Dresden. Gibt dem Winter Glanz“. „Plus 13,8% in den Ankünften und plus 11,3% in den Übernachtungen haben zu dem besten Dezember im Dresden-Tourismus geführt. Und der Trend geht weiter nach oben. Beispielsweise wird Dresden mit seinen Weihnachtsmärkten, allen voran dem Striezelmarkt, im britischen Markt immer beliebter, was sich an einem Übernachtungsplus von 13,3% niederschlägt“, so Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH. Verstärkt wurden diese Reiseabsichten durch redaktionelle Berichte in führenden Medien Großbritanniens und eine Kampagnenwerbung im „Evening Standard“ im Oktober.

Tourismus für Dresden bedeutender Wirtschaftsfaktor

Touristen bringen Dresden Brutto-Umsätze von 987,9 Mio. EURO und ca. 20.000 Vollzeitarbeitsplätze. Der Tourismus trägt mit 5% zur gesamten Wertschöpfung in Dresden bei. Über das touristische Wachstum in Dresden können sich aber nicht nur die Hotellerie und Gastronomie freuen, wie erst die unlängst veröffentlichte Studie „Wertschöpfungsanalyse Tourismus“ belegt. „Der Tourismus ist für die Landeshauptstadt Dresden einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Kulturelle Einrichtungen, der Einzelhandel, aber auch andere Dienstleistungen wie öffentliche bzw. private Verkehrsunternehmen profitieren von dem durch Dresden-Besucher in die Stadt gebrachten Umsatz“, sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH. Beim Handel kommen 29% der Tagesausgaben an, bei den Hotels, Pensionen etc. 23%, für Essen und Trinken werden 21% ausgegeben, für Führungen und Eintrittsgelder 17% und für Transport/ Mobilität 7%. „Die große Wirtschaftskraft des Dresden Tourismus bestärkt uns darin, weiter mit Nachdruck in diesen Bereich zu investieren“, so Dirk Hilbert, 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.

Erfolgreiches Jahr für Dresdner Hotelbranche

Die Dresdner Hotellerie zeigt sich entsprechend zufrieden mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr. „Das Jahr 2011 wird von den meisten Hoteliers als sehr positiv angesehen. Die starke Zunahme an Hotelzimmern in der Innenstadt führte jedoch dazu, dass die gestiegenen Übernachtungszahlen nicht überall auch zu gestiegenen Umsätzen führten. Kritisch schaut Held in das laufende Jahr. „Das kommende Jahr wird von der gesamten Hotellerie als, arm an Highlights‘ und daher sehr schwierig angesehen“, sagt Gerold J. Held, Vorsitzender der ERFA I-Gruppe und Direktor des Taschenbergpalais Kempinski.

Gastfreundschaft zahlt sich aus

Neben relevanten Veranstaltungshighlights gilt es aber auch, den großen Vorsprung Dresdens in Sachen Servicequalität zu nutzen und weiter auszubauen. „In Dresden können die Besucher sächsische Gastfreundschaft, Servicequalität par excellence erleben. Um im internationalen Vergleich nachhaltig mithalten zu können, müssen wir unsere Dienstleistungsqualität permanent weiterentwickeln. Wir als Tourismusverband sehen unsere Aufgabe darin, diesen Prozess zu begleiten und zu befördern. Empfehlungsmarketing entsteht durch Leistung und bringt Besucher!“, sagt Jeffrey Pötzsch, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Dresden e.V.

Marketingkampagne in 2012 setzt weiter auf Stärken der Marke Dresden

„Dresden. Eine faszinierende Idee.“ Mit diesem Jahresmotto wirbt die DMG in diesem Jahr für die Landeshauptstadt als attraktive Stadt aus Wissenschaft und Kunst. Diesjährige Highlights sind etwa das 500-jährige Jubiläum der Sixtinischen Madonna, das Ende 2011 eröffnete Militärhistorische Museum der Bundeswehr und die mit großer Medienresonanz bedachte Ausstellung der Maya-Handschrift in der SLUB. Daneben wirken aber auch Großevents des Vorjahres wie der Evangelische Kirchentag oder die Frauenfußball-WM nach. „Die Spitzenplätze bei aktuellen Umfragen wie von hotel.de oder ab-in-den-urlaub.de belegen: Dresden konnte sich in den zwei Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung als attraktives Reiseziel fest etablieren und enormes Potential für weiteres touristisches Wachstum gerade auch aus dem Inland aufbauen“, erklärt Bunge. Allein in den letzten drei Jahren ist das Übernachtungsvolumen in Dresden um mehr als eine halbe Million gestiegen.

Optimistische Prognose für 2012

„Nach zwei touristischen Rekordjahren wagen wir trotz eines prognostizierten gedämpften Wachstums der Weltwirtschaft für 2012 eine weiterhin optimistische Prognose für die Zukunft des Dresden-Tourismus. Analog der Erwartungen für den Deutschland-Tourismus gehen wir für 2012, sofern es keine wirtschaftlichen Krisen oder Katastrophen geben wird, von plus 2% bis 3% in den Übernachtungen aus, begründet in der anhaltenden Attraktivität Dresdens, in noch unausgeschöpften Möglichkeiten und den bereits getätigten Vorbuchungen in der Tourismusbranche. Die meisten Zuwächse erwarten wir aus Deutschland sowie unseren wichtigsten Volumenmärkten USA, Schweiz, Österreich und unseren osteuropäischen Nachbarmärkten“, erklärt Bunge. „Es gilt, das erreichte hohe Niveau im Dresden-Tourismus zu halten und gegebenenfalls noch auszubauen. Dresden hat als Privatreise-, aber auch als Geschäftsreiseziel noch jede Menge Potential, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland“, so Bunge abschließend. Diverse Großkongresse wie der Union Internationale Avocats-Kongress im November mit 1.000 Teilnehmern schließen an das erfolgreiche Tagungs- und Kongressjahr 2011 mit über 14.000 Veranstaltungen an.

Quelle: Dresden Marketing GmbH

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!