Dresden erzielt Besucherrekord

Dresden - Die Stadt Dresden steht mit 4,43 Millionen Übernachtungen pro Jahr weiterhin auf dem 7. Rang der Top-Städtereiseziele in Deutschland. Mit mehr als 2,6 Millionen Besuchern weist die Landeshauptstadt für 2017 sogar einen neuen Rekord auf.

„Großinvestitionen in Kultur wie in den sanierten Kulturpalast, das neue Kunst und Kreativareal ‚Kraftwerk Mitte Dresden', die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und die Einführung der Vorteilskarte für Touristen, der ‚Dresden Card', sind ein klares Bekenntnis der Stadt in den Tourismus.", heißt es von der Dresden Marketing GmbH. "Wir werden diesen Kurs weiterführen, indem wir einerseits noch mehr als bislang in die Standortvermarktung investieren und anderseits in das Produkt, das Reiseziel Dresden Elbland. Dazu gehört für mich auch ein touristisches Wegeleitsystem, das Inklusion ebenso lebt wie Digitalisierung."

© Sachsen Fernsehen
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An der Spitze der übernachtungsstärksten Auslandsmärkte für Dresden liegt die USA (absolut 86.409), gefolgt von der Schweiz (absolut 80.500) und Polen (absolut 72.396). Das stärkste Wachstum kommt aus Russland (+29,0%), China (+22,8%), Polen (+16,2%) und Tschechien (+13,8%). „Wir erwarten speziell für den russischen Markt weiter solides Wachstum, auch wegen der neuen Direktflugverbindung nach St. Petersburg". Der neue Direktflug ab April 2018 in Dresdens Partnerstadt St. Petersburg ergänzt das bereits bestehende Flugangebot nach Moskau.

Den größten Sprung im Ranking der Top-Auslandsmärkte konnte Russland machen – von Platz 11 auf 7. Das Plus aus den USA mit +3,6% und auch China mit +22,8% ist ein Indiz für wiedergewonnenes Vertrauen in Europareisen. Im Vorjahreszeitraum hatten Anschläge und Attentate in Europa dazu geführt, dass diese sicherheitssensiblen Märkte primär Urlaub im eigenen Kontinent realisiert haben. Nicht verbessert hat sich der britische Markt. Wie im Vorjahreszeitraum auch muss Dresden ein Minus von -12,8% in den Übernachtungen verzeichnen, was in erster Linie auf die allgemeine Reisezurückhaltung der Britten wegen des Brexit und der Wechselkursproblematik zurückzuführen ist.