„Dresden Gallery“ wird ausgebaut

Vor zwei Jahren sind die Alten Meister ins Internet- Zeitalter aufgebrochen. Das ehrwürdige Museum eröffnete einen virtuelle Außenstelle in der 3D-Online-Welt Second Life. Heute wurde Bilanz gezogen.

Die virtuelle Version der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sieht ganz echt aus. Seit Mai 2007 können Internetbesucher die „Sixtinische Madonna“ und das Schokoladenmädchen in der „Dresden Gallery“ bei „Second Life“ besuchen. Nach einem Betrieb von knapp zwei Jahren kann Andreas Henning, Kurator in den Alten Meistern, eine positive Bilanz ziehen.

Seit Mai 2007 schauten sich rund 60 Tausend Avatare- so heißen die Figuren in der Online-Welt- im 3D-Museum um. Weil die Galerie so einen Ansturm erlebt, soll sie nun erweitert werden. Michael Schumann, der den Ausbau des Projektes begleitet, verrät die Neuheiten.

Ursprünglich war die „Dresden Gallery“ im Second Life gegründet worden, um vor allem jüngere Menschen auf das reale Museum neugierig zu machen. Medienexperten am Institut für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden haben das Online-Experiment ausgewertet.

Ab Herbst können sich die virtuellen Museumsbesucher an einem neuen Ausstellungsprojekt beteiligen, das dann in die reale Museumsarbeit einfließen soll. Die Besucher der „Dresden Gallery“ sollen dann weltweit auf Engelssuche gehen. Mehr dazu gibt es hier von Andreas Henning.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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