Dresden gedenkt am Tag der Befreiung

Dresden – Zur Würdigung des Weltkrieges besuchen die Kulturbürgermeisterin und Umweltbürgermeisterin den Garnisonsfriedhof am 08. Mai .

© Sachsen Fernsehen
© SACHSEN FERNSEHEN

Für Dresden sei der 8. Mai als Tag der Befreiung ein Anlass zur Erinnerung und Mahnung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, sagte Annekatrin Klepsch. Zu den Opfern gehören neben der Zivilbevölkerung auch die Soldaten, welche ihr Leben lassen mussten. Als Deutschland 1945 von den Alliierten befreit wurde, verband die Hoffnung auf nie wieder Krieg in Europa, so die Kulturbürgermeisterin. Doch nun müsse man einen völkerrechtswidrigen Angriff Russlands auf die Ukraine mit erleben, bei welchem sinnlose Opfer und Menschenleben gefordert werden.

Eva Jähnigen sprach ergänzend dazu, dass auf dem Garnisonsfriedhof die Gräber auch für die Zahl der Opfer stehe, welche unterschiedlichster Herkunft seien. Sie lebten in der Ukraine, Aserbaidschan und noch anderen Ländern, welche sie in der sowjetischen Armee gegen die Aggressoren aus Deutschland verteidigt haben, sprach sie weiter. Damit haben sie Europa und Deutschland vom Nationalsozialismus befreit. Ihnen gedenken sie auch, so die Umweltbürgermeisterin.

Seit Mai 2019 befindet sich der Garnisonsfriedhof wieder im Eigentum Dresdens. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft hat die Verantwortung, für die Pflege zu sorgen. Der Sowjetische Garnisonsfriedhof Dresden steht außerdem seit 2010 als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz.