Dresden gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Dresden – Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und das Konzentrationslager in Auschwitz. Seit 1996 ist dieser Tag ein bundesweiter, seit 2005 ein internationaler Gedenktag.


Mit einer Gedenkveranstaltung im Plenarsaal erinnern der Sächsische Landtag und die Staatsregierung ab 10 Uhr an die Opfer. Nach den Ansprachen von Landtagspräsident Matthias Rößler und Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird ein polnischer Überlebender der Konzentrationslager Auschwitz und Dautmergen, eine Gedenkrede halten. Die Landesbühnen Sachsen umrahmen die Veranstaltung künstlerisch mit Ausschnitten aus der Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“. Ab 12 Uhr findet die traditionelle Namenslesung der ermordeten Dresdner Juden, Sinti und Roma vor der Gedenktafel der der Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt statt. 15 Uhr folgt dann die Gedenkfeier am Münchner Platz.