Dresden hat 10 Prozent weniger Arbeitslose als 2009!

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vorjahr um 3.001 auf 27.101. Trotzdem warnt der DGB vor voreiligem Enthusiasmus. +++

Der Arbeitsmarkt im Oktober 2010 im Überblick
 Im Agenturbezirk mehr als 10 Prozent Arbeitslose weniger als im Vorjahr
 Arbeitslosenquote im Agenturbezirk seit 2 Jahren wieder einstellig
 weiter hohe Arbeitskräfte-Nachfrage, Zuwachs von knapp 12 Prozent im Vorjahresvergleich

I. Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk insgesamt und nach Geschäftsstellen
Im Bezirk
der Agentur für Arbeit Dresden hat sich die Zahl der Arbeitslosen wieder deutlich um
1.088 auf 30.374 Männer und Frauen verringert. Im Vergleich zu Oktober des vergangenen Jahres
sind sogar 3.566 oder 10,5 Prozent Arbeitslose weniger registriert.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte
im Vergleich zum Vormonat und liegt mit aktuellen 9,9 Prozent seit 2 Jahren wieder im einstelligen
Bereich und deutlich niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres, da hatte diese Quote noch
11,1 Prozent betragen.

In der Stadt Dresden nahm die Zahl der Arbeitslosen im Berichtsmonat um 990 auf 27.101 ab. Verglichen
mit dem Vorjahresmonat waren das 3.001 oder 10,0 Prozent weniger Arbeitslose.
7.348 Arbeitslose wurden von der Agentur für Arbeit Dresden (Rechtskreis SGBIII) betreut, 414 Männer
und Frauen weniger als im Vormonat und 1.147 weniger als im Oktober 2009.
In der Arbeitsgemeinschaft (ARGE, Rechtskreis SGBII) Dresden waren 19.753 Arbeitslose gemeldet,
576 weniger als im Vormonat und 1.854 weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote in der Stadt Dresden ist von 10,7 Prozent im September auf 10,3 Prozent im
Berichtsmonat gesunken. Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote noch 11,5 Prozent.

Im Geschäftsstellenbezirk Radebeul waren im Oktober 1.746 Personen arbeitslos gemeldet, 33 weniger
als im September und 308 oder 15,0 Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahresmonat.
Die Agentur für Arbeit Radebeul betreute 740 Männer und Frauen, das waren 38 weniger als im Vormonat
und 231 oder 23,8 Prozent weniger Arbeitslose als im Oktober 2009.
In dem auf die Geschäftsstelle Radebeul entfallenden Teil der optierenden Kommune Meißen waren
1.006 Arbeitslose gemeldet, 5 mehr als im vergangenen Monat aber 77 oder 7,1 Prozent weniger als
im Oktober des vergangenen Jahres.
Die Arbeitslosenquote ist geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent gefallen. Im gleichen Monat
des Vorjahres lag diese Quote noch bei 8,4 Prozent.

Im Geschäftsstellenbezirk Radeberg waren 1.527 Personen arbeitslos gemeldet, 65 weniger als im
Vormonat und 257 oder 14,4 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres.
Von der Agentur für Arbeit Radeberg wurden 703 Arbeitslose betreut, 50 weniger als im letzten Monat
und 119 oder 14,5 Prozent weniger als im Oktober 2009.
In dem auf die Geschäftsstelle Radeberg entfallenden Teil der optierenden Kommune Kamenz wurden
824 Arbeitslose betreut, 15 weniger als im September und 138 oder 14,3 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat.
Auch in diesem Geschäftsstellenbezirk ist die Arbeitslosenquote gesunken. Mit aktuell 7,6 Prozent
liegt die Quote um 0,4 Prozent niedriger als im September und auch deutlich unter der von Oktober
2009 – damals hatte die Quote noch 8,8 Prozent betragen.

Der stellvertrende DGB-Vorsitzende Sachsens Markus Schlimbach warnt jedoch vor voreiligem Enthusiasmus.

Nach wie vor sind in Sachsen rund 300.000 Menschen von der Arbeitslosigkeit betroffen. Etwa 37.000 Menschen sind in 1-Euro-Jobs beschäftigt und tauchen so nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf. Ebenso werden rund 10.000 kranke Arbeitslose und weitere 8.500 Arbeitslose, die sich in einer Weiterbildung befinden, nicht aufgeführt.

Neben diDer Arbeitsmarkt im Oktober 2010 im Überblick
 Im Agenturbezirk mehr als 10 Prozent Arbeitslose weniger als im Vorjahr
 Arbeitslosenquote im Agenturbezirk seit 2 Jahren wieder einstellig
 weiter hohe Arbeitskräfte-Nachfrage, Zuwachs von knapp 12 Prozent im Vorjahresvergleich

I. Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk insgesamt und nach Geschäftsstellen
Im Bezirk
der Agentur für Arbeit Dresden hat sich die Zahl der Arbeitslosen wieder deutlich um
1.088 auf 30.374 Männer und Frauen verringert. Im Vergleich zu Oktober des vergangenen Jahres
sind sogar 3.566 oder 10,5 Prozent Arbeitslose weniger registriert.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte
im Vergleich zum Vormonat und liegt mit aktuellen 9,9 Prozent seit 2 Jahren wieder im einstelligen
Bereich und deutlich niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres, da hatte diese Quote noch
11,1 Prozent betragen.

In der Stadt Dresden nahm die Zahl der Arbeitslosen im Berichtsmonat um 990 auf 27.101 ab. Verglichen
mit dem Vorjahresmonat waren das 3.001 oder 10,0 Prozent weniger Arbeitslose.
7.348 Arbeitslose wurden von der Agentur für Arbeit Dresden (Rechtskreis SGBIII) betreut, 414 Männer
und Frauen weniger als im Vormonat und 1.147 weniger als im Oktober 2009.
In der Arbeitsgemeinschaft (ARGE, Rechtskreis SGBII) Dresden waren 19.753 Arbeitslose gemeldet,
576 weniger als im Vormonat und 1.854 weniger als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote in der Stadt Dresden ist von 10,7 Prozent im September auf 10,3 Prozent im
Berichtsmonat gesunken. Im Oktober 2009 betrug die Arbeitslosenquote noch 11,5 Prozent.

Im Geschäftsstellenbezirk Radebeul waren im Oktober 1.746 Personen arbeitslos gemeldet, 33 weniger
als im September und 308 oder 15,0 Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahresmonat.
Die Agentur für Arbeit Radebeul betreute 740 Männer und Frauen, das waren 38 weniger als im Vormonat
und 231 oder 23,8 Prozent weniger Arbeitslose als im Oktober 2009.
In dem auf die Geschäftsstelle Radebeul entfallenden Teil der optierenden Kommune Meißen waren
1.006 Arbeitslose gemeldet, 5 mehr als im vergangenen Monat aber 77 oder 7,1 Prozent weniger als
im Oktober des vergangenen Jahres.
Die Arbeitslosenquote ist geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent gefallen. Im gleichen Monat
des Vorjahres lag diese Quote noch bei 8,4 Prozent.

Im Geschäftsstellenbezirk Radeberg waren 1.527 Personen arbeitslos gemeldet, 65 weniger als im
Vormonat und 257 oder 14,4 Prozent weniger als im Oktober des Vorjahres.
Von der Agentur für Arbeit Radeberg wurden 703 Arbeitslose betreut, 50 weniger als im letzten Monat
und 119 oder 14,5 Prozent weniger als im Oktober 2009.
In dem auf die Geschäftsstelle Radeberg entfallenden Teil der optierenden Kommune Kamenz wurden
824 Arbeitslose betreut, 15 weniger als im September und 138 oder 14,3 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat.
Auch in diesem Geschäftsstellenbezirk ist die Arbeitslosenquote gesunken. Mit aktuell 7,6 Prozent
liegt die Quote um 0,4 Prozent niedriger als im September und auch deutlich unter der von Oktober
2009 – damals hatte die Quote noch 8,8 Prozent betragen.

Der stellvertrende DGB-Vorsitzende Sachsens Markus Schlimbach warnt jedoch vor voreiligem Enthusiasmus.

Nach wie vor sind in Sachsen rund 300.000 Menschen von der Arbeitslosigkeit betroffen. Etwa 37.000 Menschen sind in 1-Euro-Jobs beschäftigt und tauchen so nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auf. Ebenso werden rund 10.000 kranke Arbeitslose und weitere 8.500 Arbeitslose, die sich in einer Weiterbildung befinden, nicht aufgeführt.

esen statistischen Bereinigungen hilft vor allem die Demographie. Die Abgänge in den Ruhestand entlasten jeden Monat die Statistik um 15.000 Personen. Nach wie vor sind aber vor allem Ältere über 55 deutlich von der Arbeitslosigkeit betroffen: Während die durchschnittliche Arbeitslosigkeit in Sachsen bei 10,5 Prozent liegt, liegt sie bei den über 55-Jährigen bei 13,7 Prozent.

“Jede dritte neue Stelle wird durch Leiharbeitsfirmen geschaffen. Das ist ein Indiz dafür, dass die Firmen nach wie vor die Festanstellung scheuen‘, sagte Schlimbach. “Wenn der Aufschwung glaubwürdig sein soll, müssen die Unternehmen jetzt feste Arbeitsplätze schaffen.“

Quelle: Arbeitsmarktreport AA Dresden,
             Deutscher Gewerkschaftsbund, Bezirk Sachsen

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