Dresden im Superwahljahr

  Dresden im Superwahljahr: zu vier Wahlen werden die Dresdner an die Urne gebeten. Und während Parteien langsam die politische Geschütze in Stellung bringen, laufen auch in der Verwaltung die Vorbereitungen auf Hochtouren. So werden für einen reibungslosen Ablauf über 3100 Wahlhelfer für jeden Termin gesucht.

  Gleich bei vier Wahlen können die Dresdner in diesem Jahr ihr Kreuz setzen. Den Anfang machen am 7. Juni die Wahlen zum Stadtrat und den Ortschaftsräten. Außerdem stehen an diesem Tag die Europawahlen an. Drei Monate später folgt die Landtagswahl, Ende September dann die Bundestagswahl. 

  Hinter den Kulissen laufen schon jetzt die Vorbereitungen. Für jeden der drei Termine werden über 3000 Helfer gesucht. Wahlleiter Detlef Sittel wirbt schon jetzt um Freiwillige. 

  Die Helfer an der Wahlurne müssen selbst wahlberechtigt sein und bekommen eine Aufwandsentschädigung zwischen 20 und 60 Euro. Finden sich nicht genügend Freiwillige, kann die Stadt auch welche verpflichten. 

  Im Juni entscheiden die Dresdner, wer die nächsten fünf Jahre im Stadtrat sitzt. Bis zum 23. April können dafür noch Wahlvorschläge eingereicht werden. Wählervereinigungen, die erstmals antreten, brauchen bis dahin 19 Unterstützerunterschriften pro Wahlkreis. Die können nur im zentralen Wahlbüro auf der Theaterstraße geleistet werden. Anfang Mai wird dann feststehen, welche Kandidaten zur Kommunalwahl antreten werden. 

  Für das Superwahljahr hat Dresden übrigens fast eine Million Euro in den Haushalt eingestellt. Die Kosten für Europa-, Landtags- und Bundestagswahl werden der Stadt aber teilweise vom Land erstattet.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.