Dresden ist das erste Jahr schuldenfrei

Die Landeshauptstadt zieht eine positive Bilanz zu ihrem ersten Jahr mit Doppelhaushalt.

Denn das Jahr 2007 war in Dresden zum ersten Mal schuldenfrei. Heute stellte OB Helma Orosz den Rechnungsprüfbericht 2007 vor. Der ergab, dass die Stadt im Jahr 2007 genauso viel Ausgaben wie Einnahmen hatte.

Die Stadt konnte ein Überschuss von fast 7 Millionen Euro erwirtschaften. Und das trotz Mindereinnahmen bei den den Steuern. Zusätzlich konnte so im Februar diesen Jahres der letzte Kredit getilgt werden.

Durch den Woba-Verkauf und Personalkosteneinsparungen konnte 2007 sogar ein Sonderinvestitionsprogramm für Schulen und Kindertagesstätten aufgestellt werden.

Das Rechnungsprüfungsamt hatte somit nicht viel zu beanstanden. Unter Kritik stand unter anderem, dass die Stadt für das Festspielhaus Hellerau über 2 Millionen Euro mehr beisteuern musste als geplant. Im Jahr 2009 rechnet der Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann mit einem Konjunkturabschwung.

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