Dresden ist erneut reisebusfreundlichste Stadt Europas

Dresden ist zum zweiten Mal als reisebusfreundlichste Stadt Europas ausgezeichnet worden. Aktuell kommen rund elf Prozent der Touristen, die pro Jahr die Stadt besuchen, mit dem Reisebus. +++

Den dazugehörigen Preis, International Road Transport Union (IRU) City Trophy, erhielten nun der Bürgermeister Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Raoul Schmidt-Lamontain, und Johann Schmidt, Sachgebietsleiter Individualverkehr, während der Eröffnungszeremonie der Reisebusmesse „Busworld“ in Kortrijk (Belgien).

Im Abstand von jeweils zwei Jahren verleiht die International Road Transport Union (IRU) die City Trophy für hervorragende Arbeit bei der Entwicklung und Gestaltung des Reisebustourismus in Städten. Die IRU vertritt die Bus-, Taxi- und Güterkraftverkehrsbranche weltweit.

Die Landeshauptstadt Dresden erhielt bereits 2005 aufgrund ihres attraktiven Reisebuspark- und -leitsystems die IRU City Trophy. Das ist bedeutsam, denn immerhin kommen rund elf Prozent der Touristen, die pro Jahr die Stadt Dresden besuchen, mit dem Reisebus.

Gründe für die Preisvergabe
Die internationale Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass
– die Landeshauptstadt Dresden seit dem Jahre 2005 kontinuierlich und dabei dynamisch und flexibel das damals gerade aufgebaute Reisebuspark-/-leitsystem evaluiert und weiterentwickelt hat,
– eine Reihe weiterer infrastruktureller Bestandteile dem System beigefügt bzw. dieses ausgebaut und damit für einen besseren Service für Reisebustouristen und Reisbusfahrer Sorge getragen hat,
– bei ihren Entscheidungen auch lokale Interessenvertreter der Tourismus- und Reisebusbranche aktiv einbezogen hat.
So entstand durch die Mitwirkung eines privaten Investors ein Busterminal an der zentrumsnahen Straße Am Zwingerteich mit Bistro und WC. Einer der zentralen Busparkplätze befindet sich an der Carolabrücke/Terassenufer. Dieser ist nun grundlegend saniert und mit einer Toilette ausgestattet. Für die Standorte an der Marienbrücke und in Pillnitz gibt es Planungen für einen Ausbau bzw. eine Sanierung.

Den Herausforderungen während des Striezelmarktes begegnet die Landeshauptstadt alljährlich mit einem temporären Haltepunktkonzept für Reisebusse. Es wird als Flyer den 30 000 Faltblättern zum Striezelmarkt beigelegt und ist im Internet verfügbar.

Diese Gründe gaben den Ausschlag, dass in der über zehnjährigen Geschichte der IRU City Trophy zum ersten Mal eine Stadt wiederholt mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) unterstützte die Bewerbung der Landeshauptstadt Dresden.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden