Dresden ist klimafreundlich unterwegs

Übergabe von Elektrofahrzeugen und Einweihung einer Ladesäule am Pirnaischen Platz. +++

„Wir wollen weniger Lärm und Dreck in unserer Stadt. Damit erhöhen wir die Lebensqualität der Einwohner und Touristen“, so der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert bei der Übergabe des ersten Elektro-Pkws und dreier Elektro-Fahrräder an das Klimaschutzbüro. „Außerdem ist es auch ein kleiner, erster Beitrag zum Erreichen unserer Ziele 2025, die Stadt lebens- und familienfreundlicher zu gestalten.“ 

Der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert, übergab die Elektrofahrzeuge heute offiziell an Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Neben dem PKW, einem Citroen C-ZERO, wurden drei E-Bikes des sächsischen Traditionsunternehmens Diamant angeschafft. Das Laden der Fahrzeuge ist nun auf dem Pirnaischen Platz im Parkbereich hinter dem DVB-Service möglich. Reiner Zieschank, Geschäftsführer der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, nahm die erste Ladesäule auf einem öffentlichen Platz in Betrieb. Neben dieser Ladesäule gibt es fünf weitere auf privaten Grundstücken. 

„Mit der Mitgliedschaft im Klima-Bündnis haben wir uns verpflichtet, die Treibhausgasemissionen jährlich um 100 000 Tonnen zu reduzieren. Mit der Nutzung der Elektromobilität tragen wir dazu bei, dieses Ziel zu erreichen, da der hierfür benötigte Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden kann“, so Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzbüros der Landeshauptstadt Dresden. 

Beispielrechnung – Vergleich konventioneller PKW mit E-PKW

Unter der Annahme, dass ein konventioneller PKW für die Strecke von 500 Kilometern 25 Liter Benzin benötigt, ergibt sich umgerechnet der Verbrauch von 225 Kilowattstunden Energie und ein Ausstoß von 89 Kilogramm CO2 (Strommix DREWAG). Der größte Teil der bei konventionellen PKWs eingesetzten Energie verpufft jedoch ungenutzt als Abwärme, im besten Fall werden 30 Prozent der eingesetzten Energie in Bewegung umgesetzt. Elektromotoren sind deutlich effizienter. Deren Wirkungsgrad liegt bei fast 90 Prozent. Ein Elektro-PKW der Golf-Klasse benötigt für die Strecke von 500 Kilometern etwa 60 bis 120 Kilowattstunden. Damit werden weniger Treibhausgase (24 bis 48 Kilogramm CO2) als vom konventionellen PKW ausgestoßen. Mit der Umstellung von Benzin- auf Elektro-PKWs könnten die Treibhausgasemissionen um bis zu 70 Prozent reduziert werden. 

Beispielrechnung – PKW-Verkehr in der Landeshauptstadt Dresden

Unter der Annahme, dass in Dresden 230 000 Benzin-PKW mit einer Laufleistung von 13 000 Kilometern im Jahr fahren, könnten mit deren Umstellung auf Elektroantrieb 248 648 bis 390 718 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden (Zielstellung der Landeshauptstadt Dresden: Einsparung von 100 000 Tonnen CO2 pro Jahr). Der Vorteil des guten Wirkungsgrades von Elektromotoren wird durch die schlechte CO2-Bilanz der mit fossilen Brennstoffen versorgten Kraftwerke zunichte gemacht. Aus Sicht des Klimaschutzes sind Elektroautos dann vertretbar und nachhaltig, wenn sie mit zusätzlich erzeugtem, aus erneuerbaren Quellen gewonnenem Strom fahren. Technische Daten zur Ladesäule am Pirnaischer Platz:

Hersteller: nkt-cables, NordenhamAnschlüsse: 2x Schuko 10 A, 1xCEE 5 polig 16 A, 1xTyp 2 Ladestecker 32 A Planung Zugang: Ladekarte im DVB Servicepunkt am Pirnaischen Platz während der Öffnungszeiten Ladung wird für eine Stunde freigegeben Zugangssystem wird gegen Ende des Jahres abgelöst durch einen 24 Stunden Zugang per Mobiltelefon

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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