Dresden kauft für 147 Millionen Euro ENSO-Anteile

Unter Vorbehalt der Zustimmung des Dresdner Stadtrates wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. +++

Die Vattenfall Europe AG und die Landeshauptstadt Dresden bestätigten am Mittwoch, dass ein Erwerb der von der Vattenfall Europe AG gehaltenen 21,3 Prozente Anteile an der Energieversorgung Sachsen Ost AG (ENSO) durch die EnergieVerbund Dresden GmbH (EVD) geplant ist. Unterzeichnet ist der Kaufvertrag bereits, allerdings steht er noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Dresdner Stadtrates. Der Kaufpreis liegt bei 147 Millionen Euro. Von einer breiten politischen Zustimmung wird ausgegangen.  

Damit macht Vattenfall einen weiteren Schritt bei der Umsetzung seiner neuen Konzernstrategie: „Mit dem Verkauf der Anteile setzen wir unsere Unternehmens­strategie, im Zuge derer wir uns von Minderheitsanteilen trennen, weiter konsequent um“, betont Tuomo Hatakka, Vorstandsvorsitzender von Vattenfall.

Der Kauf der Aktien verschafft der EVD eine deutliche Mehrheit an der ENSO und die Anbindung sowie Steuerung der ENSO im EnergieVerbund wird gestärkt. Hartmut Vorjohann, Bürgermeister für Finanzen und Aufsichtsratsvorsitzender der EVD: „Der Kauf der Aktien ist nicht nur ein finanzwirtschaftliches Engagement, er ist vielmehr ein wesentlicher Schritt zur Harmonisierung der Gesellschafterstruktur im EnergieVerbund. Der Kauf der Aktien rundet den Erwerb der GESO ab. Nun können wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern den gestärkten EnergieVerbund weiterentwickeln.“ Tuomo Hatakka  bestätigt diese Einschätzung: „Unser bisheriges Engagement in Ost-Sachsen war geprägt von der guten Partnerschaft mit den Städten und Kommunen. Es freut mich deshalb, dass die Aktien im Kreis unserer Partner verbleiben.“

Neben dem Aktienkauf verhandelt die EVD aktuell mit Vattenfall über den Erwerb des Pumpspeicherwerkes Niederwartha.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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