Dresden: Komplettsperrung Pirnaer Landstraße

Ab Montag (16. Mai) ist die Pirnaer Landstraße auf etwa 550 Metern bis Anfang Oktober für den Durchgangsverkehr gesperrt. +++

Aufgrund von Baumaßnahmen wird die Pirnaer Landstraße auf etwa 550 Metern zwischen Leubener Straße und Stephensonstraße ab Montag, 16. Mai, bis Anfang Oktober dieses Jahres für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Verkehrsführung ändert sich in dieser Zeit wie folgt:

Richtung Stadt gelangen Autofahrer über die Umleitung Stephensonstraße – Hertzstraße – Zamenhofstraße. Zudem können sie die Stephensonstraße wieder in beiden Richtungen befahren. Anlieger erreichen die Grundstücke im Baubereich sowie die nördlich an die Pirnaer Landstraße angeschlossenen Sackgassen über die drei Nebenstraßen Altleuben, Reisstraße und Dieselstraße, müssen aber mit Behinderungen und Begegnungsverkehr rechnen. Zeitweilige Sperrungen der Einmündungen dieser Straßen in die Pirnaer Landstraße werden rechtzeitig angezeigt und Alternativen ausgewiesen. Dadurch fallen Parkplätze auf diesen Straßen weg. Auf der Reisstraße kann der Verkehr vorübergehend in beiden Richtungen rollen. Die „65“ verkehrt bis auf weiteres zwischen Zamenhofstraße und Pirnaer Landstraße in beiden Richtungen über Hertzstraße und Stephensonstraße. 
Damit ist ein direkter Umstieg in die Straßenbahnlinien 2 und 6 am Friedhof Leuben leider nicht möglich. Von der Haltestelle Mockethaler Straße sind es aber nur wenige Minuten zu Fuß. Direkte Verknüpfungen von der „65“ zur „6“ ergeben sich weiterhin am Schillerplatz, zur „2“ an der Rennplatzstraße. Darüber hinaus kann man tagsüber auch am Haltepunkt Dobritz von der „65“ in die „1“ umsteigen. 
Die Fahrten der „65“ im Spätverkehr (ca. 22:30 bis 0:30 Uhr) von Luga nach Leuben werden über Hertzstraße, Zamenhofstraße und Leubener Straße zur Tiroler Straße geführt.   Der Ersatzverkehr für die Straßenbahnlinien 2 und 6 fährt weiter wie bisher. Allerdings folgen die Busse in beiden Richtungen der ausgewiesenen Umleitung über Zamenhofstraße, Hertzstraße und Stephensonstraße. Der EV 2 ist zwischen Breitscheidstraße und Kleinzschachwitz unterwegs, der EV 6 zwischen Tiroler Straße und Niedersedlitz.   Besucher der Staatsoperette erreichen die Straßenbahnlinien 2 und 6 sowie den Ersatzverkehr für beide Linien nach einem kurzen Fußweg von rund 100 Metern an der Haltestelle „Friedhof Leuben“. Die Ersatzbusse und die Linie 65 halten auch auf der Hertzstraße in Höhe Altleuben.     Für die Gäste der Staatsoperette ändert sich nichts. Es wird lediglich weniger Stellplätze im Umfeld geben. Auch die im Baubereich ansässigen Geschäfte bleiben geöffnet und bieten ihre Leistungen uneingeschränkt an. Die Straßenbahnen fahren wie geplant wieder ab 24. Oktober in Richtung Kleinzschachwitz und ab Mitte November in Richtung Niedersedlitz.

„Die Veränderungen sind notwendig, da die beauftragten Bauunternehmen bei den seit Anfang März durchgeführten Tiefbauarbeiten viele der zu erneuernden Leitungen nicht dort vorfanden, wo sie nach den Plänen hätten sein sollen. Durch die Vollsperrung sollen eine Verlängerung der Bauzeit durch weitere Verzögerungen und winterbedingten Stillstand vermieden und die Fertigstellung des Bauvorhabens in diesem Jahr gesichert werden“, erklärt Gunther Hentschelmann, Leiter Bauplanung im Straßen- und Tiefbauamt.

Die Straße wird in drei Etappen fertiggestellt: Anlieger können jeweils ab Mitte August (Leubener Straße–Altleuben), Mitte September (Altleuben–Reisstraße) bzw. Anfang Oktober (Reisstraße–Stephensonstraße) über die neuen Straßenabschnitte fahren. Bis Mitte November wird dann die Stephensonstraße zwischen Hertzstraße und Pirnaer Landstraße ebenfalls unter Vollsperrung ausgebaut.
 
Die Kosten für die vom Straßen- und Tiefbauamt in Auftrag gegebenen Bauleistungen einschließlich der Ausrüstungen für die öffentliche Beleuchtung und die Signalanlagen betragen bisher insgesamt rund 1 180 000 Euro und werden komplett aus Flutmitteln bezahlt. An der Umgestaltung beteiligt sind außerdem die Dresdner Verkehrsbetriebe AG, die DREWAG Stadtwerke mit den Sparten Trinkwasser, Gas und Elektroversorgung sowie die Deutsche Telekom und Kabel Deutschland.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden, DVB AG

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