Dresden-Neustadt: SPD fordert Entwicklung des Postgeländes mit neuer Schule

Die Sozialdemokraten sprechen sich gegen die Ansiedlung eines Kauflands aus und fordern den Bau einer neuen Schule auf dem Gelände an der Königsbrücker Straße. +++

Auf Antrag der SPD stimmt der Ortsbeirat Neustadt heute darüber ab, ob das Postgelände an der Königsbrücker Straße von der Stadtverwaltung neu entwickelt werden soll. Die Sozialdemokraten fordern den Bau einer neuen Schule auf dem Gelände, um der Schulplatznot in der Neustadt zu begegnen. „Angesichts steigender Geburtenzahlen und Zuzüge reichen Notlösungen mit überfüllten Schulklassen nicht aus“, sagt SPD-Ortsbeirat Christoph Meyer. „Überfüllte Schulklassen und das Hoffen auf Wegzüge junger Familien stehen einer gesunden Entwicklung des Viertels entgegen.“ Die Neustadt brauche auf lange Sicht mehr Schulen.

Meyer betont, dass Planungsvorhaben wie etwa ein Kaufland-Einkaufsmarkt im Postgelände die falsche Lösung seien. Die Stadt solle entsprechend dem Flächennutzungsplan das Gelände als gemischte Baufläche mit Zentrumsfunktion planen: „Das Postgelände muss für die Zukunft des Stadtteils gesichert und zum Stadtteilzentrum ausgebaut werden. Mit einer Schule – und langfristig auch mit einem Sport- und Jugendzentrum. Die Neustadt muss kinder-, jugend- und familienfreundlich werden“, so Meyer. Nach Informationen der Neustädter SPD planen private Investoren auf dem Postgelände den Bau eines Kauflands.

Darüber hinaus fordert die SPD die Stadt auf, der Schulnetzplanung in der Neustadt die aktuellen Prognosen zur Geburtenentwicklung zugrunde zu legen. „Eine Verwaltung darf nicht kurzfristig denken“, so Meyer. „Auf lange Sicht sollte die Stadt für jedes Kind in der Neustadt einen Schulplatz sicherstellen.“

Quelle: SPD Dresden Neustadt

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