Dresden-Pieschen: Straftaten gehen zurück

Doch in Zukunft soll nicht einmal ein einfacher Polizeistandort erhalten bleiben. Richard Kaniewski, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Pieschen, sieht deshlab den Polizeierfolg als gefährdet an. +++

 „Schon seit mehreren Monaten ist bekannt, dass das Polizeirevier auf der Osterbergstraße im Zuge der der neuen Standortskonzeption herabgestuft werden soll. Laut dem Konzept „Polizei.Sachsen.2020“ soll in Pieschen nicht einmal ein einfacher Polizeistandort erhalten bleiben. In dieses negative Bild fügt sich auch die Tatsache ein, dass die Landesregierung plant sachsenweit 199 von 229 Stellen in der Präventionsarbeit zu streichen. Doch gerade dieser Bereich muss in einer Großstadt wie Dresden oberste Priorität haben. Kriminalität hat Ursachen und es ist allemal effektiver frühzeitig vorzusorgen, als später noch mehr Geld in teure Ermittlungsarbeit zu stecken. Zudem müssen sich die Regierungsparteien auch fragen lassen, ob denn nicht die Kürzungsorgie in der Jugendhilfe neue soziale und gesellschaftliche Probleme verursachen wird. Hier muss unter Umständen auch die Polizei in einigen Jahren die Fehler von heute ausbügeln. Viele soziale Projekte in Pieschen sind bereits heute gefährdet, schlechtere Betreuung, kürzere Öffnungszeiten oder gar die endgültige Schließung sind die Folgen.“

„CDU und FDP müssen endlich wieder dazu zurückkommen das Thema öffentliche Sicherheit ganzheitlich zu betrachten. Prävention, ein gesundes soziales Klima und eine effektive Ermittlungsarbeit müssen Hand in Hand gehen. Doch selbst in der normalen Polizeiarbeit wird es schwer das bisherige Niveau zu halten: Über 2500 Stellen weniger in den nächsten neun Jahren bedeuten eine unheimliche Belastung“, so der Dresdner Stadtrat abschließend.

Quelle:   Richard Kaniewski, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Pieschen

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