Dresden ruft zur Beteiligung am 13. Februar auf

Großes Zeitzeugenprojekt in der Dresdner Frauenkirche am 13. Februar 2015 +++

Tausende Dresdnerinnen und Dresdner haben den 13. Februar 1945, den Krieg als Kinder oder Jugendliche erlebt. Aber ist das heute eigentlich ein Thema in den Familien? Das sollte es sein. Es ist die Chance, zu erfahren, wie es war, von denen die wirklich dabei waren.

Wir laden ein, nachzufragen und zu reden, in den Familien. Was wissen die Generationen eigentlich von diesem Tag voneinander? Fragen Sie nach und erzählen Sie. Wir suchen ihre Geschichte und laden Sie ein, gemeinsam mit Eltern und Großeltern oder Kindern und Enkeln dabei zu sein, in der Dresdner Frauenkirche am 13. Februar 2015.

Und vielleicht ist dieses gemeinsame Erinnern über Generationen eine Chance mehr, gerade die Menschen zu verstehen, die aktuell vor Kriegen flüchten. Auch nach Dresden. Melden Sie sich gemeinsam mit Ihren Familienmitgliedern, ob jung oder alt, an, für die Gedenkveranstaltung am 13. Februar und erzählen Sie uns kurz Ihre Geschichte, was Ihre Familie mit dem 13. Februar 1945 verbindet.

Kontakt: E-Mail: 13.februar@dresden.de im Internet unter www.dresden.de/gedenkveranstaltung oder per Post: Landeshauptstadt Dresden, Büro der Oberbürgermeisterin, Protokoll, Dr.-Külz-Ring 19.

Wir brauchen folgende Informationen: Namen und Vornamen von jeweils zwei Personen. Einer davon sollte ein Zeitzeuge aus der Familie sein. Beide Geburtstage, beide Adressen, eine E-Mail-Adresse und die kurze Information, was Ihre Familie mit dem 13. Februar 1945 in Dresden verbindet.  

Einige Geschichten werden ausgewählt, anonymisiert und mit Vornamen und Alter in Kurzform auf unserer Internetseite zum Thema 13. Februar 1945 veröffentlicht. Unter allen, die sich an der Aktion beteiligen, werden einige ausgewählt, die dann bei der Gedenkveranstaltung am 13. Februar 2015 in der Dresdner Frauenkirche dabei sein können. Sie erhalten per Post eine Eintrittskarte. Einsendeschluss ist Freitag, 16. Januar 2015.
 
Bundespräsident Joachim Gauck besucht Dresden anlässlich des 70. Jahrestages der Zerstörung Dresdens und wird an der Menschenkette am 13. Februar 2015 teilnehmen. Geplant ist für den 70. Jahrestag der Zerstörung Dresdens 16 Uhr eine Gedenkveranstaltung in der Dresdner Frauenkirche mit über 1 400 geladenen Gästen.

Sprechen werden Bundespräsident Joachim Gauck, Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Landesbischof Jochen Bohl. Außerdem sind Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Botschafter und Politiker, Vertreter aus Religion und Wirtschaft sowie zahlreiche Gäste aus Dresdens Partnerstädten eingeladen. Auch viele Dresdnerinnen und Dresdner werden dabei sein. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Prof. Ludwig Güttler steht das Programm mit dem Dresdner Kreuzchor, dem Sächsischen Vokalensemble, dem Kammerorchester Virtuosi Saxoniae und dem Blechbläserensemble Ludwig Güttler.

Quelle: Stadt Dresden

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