Dresden sagt ‚Ja‘: Städtische Krankenhäuser bleiben Eigenbetriebe

Die Dresdner haben entschieden: Die Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt bleiben Eigenbetriebe der Stadt und werden zumindest für die nächsten drei Jahren nicht in eine GmbH umgewandelt. Doch das eigentliche Problem steht noch bevor. +++

Rund 160 000 Dresdner gaben am vergangenen Sonntag eine Antwort auf die Frage: „Sind Sie dafür, dass die Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt Eigenbetriebe der Stadt bleiben?“

Über 84 Prozent der Wähler stimmten mit Ja.´Rund 16 Prozent mit Nein. Bei 433 000 Stimmberechtigten lag die Wahlbeteiligung bei etwa 37 Prozent.

Interview mit  Hartmut Mogwitz, Statistikstelle Dresden

Linke und SPD, die Initiatoren des Bürgerentscheids, sprechen von einem großen Erfolg für die Beschäftigten.

Interview mit Peter Lames (SPD), Fraktionsvorsitzender

CDU, FDP, Grüne und Bürgerfraktion sind die Verlierer des Entscheids. Sie wollten die Krankenhäuser in einer GmbH zusammenfassen, ihnen damit mehr Spielraum für eigenverantwortliches und bedarfsorientiertes Handeln geben und sie letztendlich aus ihrer schwierigen wirtschaftlichen Lage befreien .

Nun fordern sie die Initiatoren des Bürgerentscheids dazu auf, ein Konzept zur vorzulegen, wie die Verluste der Eigenbetriebe zukünftig reduziert werden können.

Interview mit Michael Schmelich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Fraktionssprecher

Die Befürworter der Eigenbetriebe haben bereits erste Vorschläge, wie die beiden finanzschwachen Krankenhäuser überleben können.

Interview mit Peter Lames (SPD), Fraktionsvorsitzender

Der Stadtrat ist an dieses Votum gebunden.  Welche Lösungen schließlich gefunden werden, hängt vor allem von einer guter Zusammenarbeit der Fraktionen ab.

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