Dresden startet in den Frühling

Dresden - Langsam verabschiedet sich der Winter aus unserer Region. Die Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen haben alles vorbereitet. Kübel und Beete sollen auch in diesem Jahr wieder mit bunten Frühjahrsblumen erfreuen. Am Montag sollen zunächst die Kübel vorm Rathaus bepflanzt werden.

Traditionell leuchten hier wieder gelbe und blaue Stiefmütterchen den Frühling ein. Alle Einsätze für die Pflanzgefäße im gesamten Stadtgebiet sind vorab in der Gärtnerei Bodenbacher Straße mit einer farbenfrohen Frühjahrskollektion gestaltet worden. Der Austausch weiterer 106 Einsätze wird voraussichtlich bis in die erste Aprilwoche dauern. Auch alle städtischen Beete sollen bis dahin mit Frühjahrsblühern bepflanzt sein.
Da die Temperaturen bis in den März hinein teilweise weit unter dem Gefrierpunkt lagen und der Boden bis 60 Zentimeter tief gefroren war, wird die Bepflanzung in diesem Jahr bis nach den Osterfeiertagen dauern.

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Die Gärtner hoffen auf milde Witterung, damit sie die Frühjahrsbepflanzung baldmöglichst abschließen können. Schließlich gibt es viele andere Arbeiten, die ab März neben der Frühjahrspflanzung erledigt werden müssen.
Im gesamten Stadtgebiet kommen an über 40 Standorten auf 2.600 Quadratmetern rund 89.000 Frühjahrsblüher und 45.000 Blumenzwiebeln in die Erde. Einen besonderen Blickfang bilden dabei 32 verschiedene Tulpen-, neun Hyazinthen- und zwölf Narzissensorten sowie Kaiserkronen, Schneestolz und Traubenhyazinthen. Sie werden mit solch bewährten Frühlingsboten, wie Stiefmütterchen, Tausendschönchen und Vergissmeinnicht in verschiedenen Farben auf die zuvor vorbereiteten Flächen gepflanzt.
Die Anzucht und Lieferung der Pflanzen erfolgte per Verträge, die das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft bereits im Vorjahr mit verschiedenen Gärtnereien abgeschlossen hatte. Den Zuschlag für insgesamt 76.350 Gewächshauspflanzen erhielten die Dresdner Gärtnereien Wilhelm Willkomm GbR und Kühne Jungpflanzen.
Für die Anzucht von 12.300 Freilandstiefmütterchen erhielt der Gartenbaubetrieb Kaiser aus Weinböhla den Zuschlag.
Die Zwiebelgewächse, wie beispielsweise Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und Kaiserkronen werden in der Gärtnerei des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienste auf der Bodenbacher Straße angezogen. Die Gestaltung der Flächen erfolgt nach Pflanzplänen des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.
Für die Frühjahrspflanzung stellt die Stadt rund 25.000 Euro zur Verfügung.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden