Dresden Titans: Entscheidung über Playoff-Viertelfinale am Dienstag

Die Dresden Titans haben das zweite Playoff-Spiel gegen die BG Karlsruhe mit 66:68 verloren. Das entscheidende Spiel um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale findet am Dienstagabend in der Dresdner Margon Arena statt. +++

Lange Zeit haben Dresdens Korbjäger das Spiel bestimmt und schon in Richtung Playoff-Viertelfinale geschielt. Doch mit Nachlässigkeiten im letzten Viertel und einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung zum Ende der Partie mussten die Titans am Samstagabend eine bittere 66:68 (36:23)-Niederlage vor 493 Zuschauern in der Friedrich-List-Halle hinnehmen. Damit kommt es am Dienstagabend (19.30 Uhr, Margon Arena) zum dritten Entscheidungsspiel beider Mannschaften.

Den besseren Start in einer nervösen Anfangsphase des Playoff-Rückspieles erwischten die Gastgeber, die nach zwei Minuten mit 6:2 in Führung gehen konnten. Titans-Coach Thomas Krzywinski nahm folglich die erste Auszeit, welche nicht folgenlos blieb. Dresdens Korbjäger drehten mit einem 11:0-Run den Rückstand und zeigten sich fortan als spielbestimmende Mannschaft. Ganz im Gegenteil agierte nun die BG: keiner der 3-Punkte-Würfe fand das Ziel, zudem markierten die guten Schützen um Roessler (14 Punkte) und Dorsey (12 Pkt.) auch aus naher Distanz kaum Punkte.

Die 36:23-Halbzeitführung für Dresden stimmte Titans-Kapitän Philipp Lieser zufrieden: „So haben wir uns das vorgestellt. Unsere Versuche von der 3-Punkte-Linie fanden fast alle das Ziel, dazu hatten wir klare Vorteile bei den Rebounds. Doch im zweiten Spielabschnitt haben es die Hausherren geschafft zu punkten. Wir sind dazu nachlässig in der Verteidigung geworden und haben uns zu viele Turnover geleistet. Dann wurde die Halle zum Hexenkessel.“ Und mit den knapp 500 Zuschauern im Rücken legten Paul Brotherson (21 Pkt. / 7 Reb.) und Rouven Roessler Ende des dritten Viertel richtig los. Dennoch stand eine beruhigende 10-Punkte-Führung für die „Titanen“ zu Buche.

Doch diese reichte im letzten Spielabschnitt nicht mehr aus. Eine halbe Minute vor Schluss sorgte Brotherson nach fulminanter Aufholjagd für die 66:64-Führung; James Dorsey riss danach mit einem schwierigem Wurf zum 68:66 für Karlsruhe auch den letzten Fan vom Sitz. Die letzte Aktion sollte aber den Titans gehören. Von der Seitenlinie passte Cliff Goncalo bei noch 1,2 Sekunden auf der Uhr zu Jaroslav Tyrna, der zum Korb zog und mit der Schlusssirene den Ausgleich erzielen konnte. Doch das Schiedsrichtergespann – beide werteten die Szene zunächst unterschiedlich – entschied sich dafür, dass beim Wurf von Tyrna die Sirene bereits ertönt war.

„Es war sehr knapp, aber nach unserer Ansicht hätten die Punkte zählen müssen. Das spielt aber keine Rolle. Wir haben das Spiel an anderer Stelle verloren und dürfen gar nicht erst an den Punkt kommen, dass die Schiedsrichter so eine schwere Entscheidung treffen müssen. Normalerweise müssen wir das Spiel mit 15 Punkten Vorsprung gewinnen. Das ist jetzt der Plan für Dienstag“, so Head-Coach Krzywinski nach der Partie.

Hinweis: Da beide Teams je einen Sieg einfahren konnten, fällt die Entscheidung um den Einzug ins Playoff-Viertelfinale am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Margon Arena. Dann treffen die Dresden Titans zum dritten Mal auf die BG Karlsruhe.

Quelle: Dresden Titans