Dresden Titans fahren zum Auswärtsspiel nach Hessen

Die Dresden Titans spielen am Samstagabend auswärts bei den Licher Basketbären. Nach zuletzt zwei Niederlagen infolge wollen die Dresdner Basketballer wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. +++

Aufstehen und weitermachen! Mit dieser Devise reisen die Basketballer der Dresden Titans an diesem Wochenende ins hessische Lich. Nach zuletzt zwei Niederlagen infolge wollen sie am Samstag wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dazu stellen sich die „Elberiesen“ den auf Tabellenrang fünf rangierenden „Basketbären“. Mit einem Sieg könnten sich die Titans wieder der sicheren Tabellenregion „über dem Strich“ annähern.

Die fünfstündige Reise ins Herzen von Hessen ist dabei eine der kürzeren Auswärtstouren der Dresdner Korbelite. Ein wenig Rückenwind können die Jungs von Thomas Krzywinski gut vertragen, um im dritten Anlauf den Bock endlich umzustoßen. „An den vergangenen beiden Spieltagen haben wir der Grippewelle Tribut gezollt“, begründet der Chefcoach. Mit Alexander Heide, den ein kräftezehrender Magen-Darm-Infekt aus den Sportschuhen hob, und dem zuletzt grippegeschwächten Patrick Rülke fehlten den Titans zwei wichtige Starting-Five-Spieler. Zumindest Heide ist nach einer kompletten Trainingswoche nun wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Der Einsatz von Patrick Rülke hingegen wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Defense. In den vergangenen Partien haben wir die Abstimmung untereinander und vielleicht auch die notwendige Aggressivität vermissen lassen“, räumt Heide ein.

Aggressive oder gar bedrohliche Eindrücke sucht man in Lich – abgesehen vom zähnefletschenden Maskottchen des Basketballklubs – vergebens. Dennoch hat es das 14.000-Seelenstädtchen in sich! Und das liegt vor allem am Basketballsport! Neben dem gleichnamigen Bier verhalfen vor allem die örtlichen „Korbjäger“ zu überregionaler Bekanntheit. Seit nunmehr 20 Jahren mischen die Basketbären die deutschen Bundesligen auf. In der Spielzeit 1999/2000 erreichten sie pünktlich zum Millennium gar ihren vorläufigen Zenit, als die Hessen die erste Liga unsicher machten. Seit drei Jahren spielen sie nun schon in der 2. Bundesliga ProB.

Geht es nach dem anspruchsvollen Publikum in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle, muss das nicht mehr lange so bleiben. Gleichwohl sorgt Trainer Igor Starcevic regelmäßig dafür, dass seine Schützlinge auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Fünf der sieben Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte konnten die Licher schon besiegen. Die Titans wollen diesen Trend nun stoppen!

Quelle: Dresden Titans e.V.

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