Dresden Titans feiern Sieg in letzter Sekunde

Die Dresden Titans haben mit 70:69 in Sandersdorf gewonnen. Centerspieler Jaroslav Tyrna zog fünf Sekunden vor dem Ende im letzten Spielzug beherzt zum Korb warf per Korbleger mit auslaufender Uhr sein Team zum Sieg. +++

Nach einem Kraftakt in den Schlusssekunden feierten die Dresden Titans am Sonntagabend in Sandersdorf einen spektakulären 70:69-Auswärtssieg. Zum Matchwinner avancierte Centerspieler Jaroslav Tyrna, der mit 21 Punkten und 10 Rebounds nicht nur Top-Scorer wurde, sondern auch fünf Sekunden vor dem Ende im letzten Spielzug beherzt zum Korb zog und per Korbleger mit auslaufender Uhr sein Team zum Sieg warf. „Das war kein schöner Sieg, aber ein immens wichtiger“, freute sich Titans-Coach Thomas Krzywinski. 

Angetrieben von einer lautstarken Dresdner Fanschar, die den Weg aus nach Sachsen-Anhalt mit der Mannschaft auf sich genommen hatte, zeigten sich die Titans zu Beginn der Partie entschlossen, die Heimniederlage gegen Recklinghausen wettzumachen. Mit aggressiver Defense setzten die Titans die Sandersdorfer im ersten Viertel unter Druck. Durch Fast-Break-Spiel suchten die Dresdner nach Ballgewinnen schnell den Zug zum Korb. Philipp Lieser konnte so per Alley-Oop ebenso sehenswert abschließen, wie Damon Smith, der einen Touchdown-Pass übers Spielfeld von Jaroslav Tyrna fing und zum 20:13 verwandelte.

Im zweiten Viertel fanden die Gastgeber besser in die Partie. Die Titans konnten zunächst auf gelungene Aktionen der Sixers antworten. Damon Smith (17 Pkt.) baute die Dresdner Führung mit einem Dreier zum zwischenzeitlichen 27:18 aus. Danach setzten die Sandersdorfer jedoch zu einem 14:0-Lauf an, im Rahmen dessen Philipp Daubner sie per Dreier erstmals mit 28:27 in Führung brachte. In der Folge wirkten die Dresdner angeschlagen, während die Hausherren mit Selbstvertrauen ihre Führung ausbauten. Robert Zinn per Dreier und Friedel Diestelhorsts Dunking sorgten für eine 36:31-Halbzeitführung der Sixers.

Nach dem Pausentee bauten die Hausherren ihre Führung auf 42:31 aus. Bei den Dresdnern schien der Korb dagegen wie vernagelt. Zudem kassierte Damon Smith in der 27. Minute sein viertes Foul, so dass den Sachsen ihre bis dato wichtigste Option ausfiel. Doch die Mannschaft zeigte Moral und kompensierte den Ausfall durch einige geschlossene Team-Aktionen. Nachdem Max von der Wippel per Freiwurf wenige Sekunden vor der letzten Viertelpause auf 46:52 verkürzte, egalisierten Guy Aud und Kevin Butler nach der letzten Viertelpause mit zwei Dreiern zum 52:52 die Partie, die in Folge spannend blieb, bis der orangefarbene Ball schließlich Sekunden vor dem Ende in Händen von Jaroslav Tyrna landete. Der Rest ist bekannt!

Durch ihren elften Saisonsieg machten die Dresden Titans einen Platz gut in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga ProB und liegen nunmehr auf Rang 5, dicht gefolgt von den Itzehoe Eagles, die mit einem Sieg weniger hinter ihnen liegen. 

Quelle: Dresden Titans

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar