Dresden Titans gewinnen gegen Dachau Spurs

Auswärtssieg in Dachau +++ Titans gewinnen mit 98:81 +++ Nach der Weihnschtspause geht´s gegen die Regnitztal Baskets weiter +++

Titans beschenken sich mit Sieg in Dachau 

Dresden Titans gewinnen auswärts nach Verlängerung beim Tabellenzweiten in Dachau mit 94:81 (22:19, 19:17, 17:17, 15:20, 21:8) 

Mit einem richtigen Ausrufezeichen verabschiedeten sich die Dresden Titans am Samstagabend in die wohlverdiente Weihnachtspause. Im letzten Spiel der Hinrunde feierten die „Titanen“ beim Tabellenzweiten Dachau Spurs nach Verlängerung einen überraschenden 94:81 (41:36)-Auswärtssieg. Damit verweilen die Elberiesen auch über den Jahreswechsel unter den Top 5 der 1. Basketball-Regionalliga Südost.

In einer von Beginn an hochklassigen Partie erwischten die Titans nach ihrer gut sechsstündigen Anreise den besseren Start. 12:4 hieß es nach vier Minuten für die Gäste aus Sachsen. Mitte des ersten Abschnitts wachten aber die Spurs auf. Angeführt vom US-Amerikanischen Duo Omari Knox und Anthony Pettaway hielt Dachau den Anschluss und gewährte den Titans bis ins vierte Viertel einen kontinuierlichen Fünf-Punkte-Vorsprung. In den Schlussminuten kamen die gut 150 Zuschauer schließlich auf ihre Kosten. Drei Minuten vor Ultimo gelang den Gastgebern der 65:65-Ausgleich. In der Folge stand die Partie Spitz auf Knopf. Als sich Dresdens Top-Scorer Georg Dölle kurze Zeit später am Knöchel verletzte, schien das Momentum zugunsten der Hausherren zu kippen. Jedoch zeigten die Titans auch ohne ihren Anführer Charakter. Vor allem Andreas Endig sprang für Dölle in die Bresche, obgleich er es verpasste die Partie bereits in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Nachdem Endig zunächst mit zwei Treffern von der Freiwurflinie die Titans zu Beginn der Schlussminute mit 71:67 in Führung brachte, verfehlten er und Sebastian Schmieder mit je nur einem von zwei verwandelten Foulwürfen den Vier-Punkte-Vorsprung zu verteidigen. So kam, was kommen musste: Dachaus Alexander Kleingütl glich fünf Sekunden vor Ultimo zum 73:73 aus und schickte die Partie dadurch in eine Extra-Spielzeit. Damit war klar, dass „Schorsch“ Dölle noch einmal auf die Zähne beißen musste. Mit stark getapetem Fuß kehrte Dölle zu Beginn der Verlängerung aufs Spielfeld zurück und erzielte noch sechs seiner 23 Punkte. Den Ausschlag gaben jedoch am Ende die beiden tragischen Helden der Schlussminute. Zunächst brachte Sebastian Schmieder die Titans mit einem Dreier zum 78:75 wieder in Front. Andreas Endig besorgte danach mit zehn Punkten seiner 31 Punkte den Rest. Mit einem enorm wichtigen Drei-Punkt-Spiel zum 83:77 brach Endig schließlich die letzte Gegenwehr der Dachauer.

Ausgelassen feierten die Titans den gelungenen Hinrundenausklang. Auch Head Coach Thomas Krzywinski blieb nicht viel zu kritisieren: „Mit dem Sieg haben sich die Jungs heute noch einmal selbst bewiesen, dass sie – wenn sie es wollen – auch mit den großen Teams der Liga mitspielen können. Auch wenn wir heute wieder viele unnötigen Fehler begangenen haben, so spricht die Standhaftigkeit, auch in der Verlängerung noch mal zurück zu kommen, für den Charakter der gesamten Mannschaft. Darauf können wir im nächsten Jahr aufbauen.“

Bis zur ersten Januar-Woche dürfen sich Krzywinskis Schützlinge nun erstmal dem Weihnachtsfest widmen. Am 3. Januar wartet dann aber schon wieder die erste Trainingseinheit. Schließlich steht bereits drei Tage darauf am 6. Januar das erste Heimspiel des neuen Jahres auf dem Programm. Am Tag der Heiligen drei Könige empfangen die Titans die Regnitztal Baskets in der Margon Arena. Bis dato wünschen die Titans all ihren Mitgliedern, Fans sowie Sponsoren und Kooperationspartnern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

Quelle: Dresden Titans Basketball Club

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