Dresden Titans hoffen auf vorzeitige Bescherung in Oberbayern

Am Samstag spielen die Dresdner Basketballer gegen den Tabellenzweiten Dachau Spurs. Sie hoffen auf einen Sieg. Die Dachau Spurs zählen allerdings zu den Topanwärtnern auf die Mesiterschaft. +++

Titans nur Außenseiter beim Zweiten 

In Dachau wollen Dresdens Basketballer für eine Überraschung sorgen 

Zum Abschluss der Hinrunde der 1. Regionalliga fordern die Dresden Titans am Samstag den Tabellenzweiten Dachau Spurs heraus. Mit einem Sieg in dem Spitzenduell können die Sachsen das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte krönen.

Die Gastgeber zählen jedoch zu den Topanwärtern auf die Meisterschaft und denken nicht daran, vorzeitige Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Dabei scheinen die Titans gerade im rechten Moment ins Alpenvorland zu reisen. Am vergangenen Spieltag ließen die Spurs gegen Würzburg Punkte liegen. Durch diesen Ausrutscher wurden sie von der Tabellenspitze verdrängt, rangieren nun jedoch punktgleich mit der „Pole Position“ auf Rang zwei in Lauerstellung. Dachaus Trainer Christian Kunz forderte bereits direkt nach der zweiten Saisonniederlage eine Rehabilitation seiner Mannschaft im Duell gegen Dresden. Sein Kollege in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet ein dementsprechend schwierigen Gegner: „Die Dachauer werden nach der Niederlage noch motivierter sein und vor den eigenen Fans richtig Gas geben“, sagte Titans-Coach Thomas Krzywinski. Seine Mannschaft sieht er in der Außenseiterrolle. Doch genau darin besteht die Chance, um für eine Überraschung zu sorgen. „Die Spurs zeigen seit Jahren mit einer beeindruckenden Konstanz gute Leistungen in der Regionalliga. Ihre aktuelle Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass die Ansprüche gestiegen sind. Das erhöht aber auch den Erfolgsdruck“, ließ Krzywinski seine Hoffnungen auf einen Triumph zum Jahres­abschluss durchblicken.

Dass der Vorjahresachte in dieser Spielzeit eine höhere Zielstellung verfolgt als bisher, belegt unter anderem die Kaderplanung der Oberbayern. Das Team von Christian Kunz ist mit einem Altersdurchschnitt von knapp 22 Jahren eines der jüngsten der gesamten Liga. Gleichwohl mangelt es der Truppe keineswegs an Erfahrung. So konnte mit Patrick Taubert ein ehemaliger Jugendnationalspieler verpflichtet werden, der mit seinen 23 Lenzen bereits zum Bundesliga-Kader der Frankfurt Skyliners gehörte. Darüber hinaus blieb den Dachauern mit Anthony Pettaway einer ihrer wichtigsten Korbjäger der Vorsaison erhalten. Der US-Amerikaner gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den fünf besten Akteuren der Liga und bestätigte diese Auszeichnung auch in dieser Hinrunde mit 20,8 Punkten und 12 Rebounds pro Spiel eindrucksvoll.

Es wird demnach kein leichter Weg zur vorzeitigen Bescherung für die Titans.

Quelle: Dresden Titans
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