Dresden Titans mit erstem Playoff-Heimspiel am 27. März

Die „Best-of-Three“-Serie der Playoffs startet am 19. März auswärts bei den Rostock Seawolves, ehe es am Oster-Sonntag in der Dresdner Margon Arena zu Spiel 2 kommt.

Nachdem die Dresden Titans mit der Playoff-Qualifikation in der 2.Basketball-Bundesliga ProB ihr erstes Etappenziel erreicht haben, wartet im Achtelfinale der Meisterschaftsrunde ein richtiger Kracher. Mit den Rostock Seawolves empfangen die „Titanen“ nicht nur den Tabellenvierten der ProB-Nord, sondern auch eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Obgleich die Hansestädter offiziell nicht vom Aufstieg reden, gilt das Programm ähnlich wie das der Dresden Titans mit einem professionellen Umfeld als ein perspektivischer Anwärter für den Sprung in die ProA.

Beide Klubs gehen mit großem Respekt voreinander in die Playoffs und wollen von Runde zu Runde schauen. Für einen der beiden Ost-Klubs wird nach dem Achtelfinale die Saison zu Ende sein. Zuvor wird jedoch ein Schlagabtausch auf Augenhöhe erwartet. Nachdem zunächst das kommende spielfreie Wochenende zum Kräftesammeln genutzt wird, startet die „Best-of-Three“-Serie am 19. März auswärts in Rostock, ehe es am Oster-Sonntag (27.3.) um 18:00 Uhr in der Dresdner Margon Arena zu Spiel 2 kommt.

Anders als in der BEKO Basketball-Bundesliga nehmen an den Playoffs der ProB nicht acht, sondern sechzehn Mannschaften teil. Das Teilnehmerfeld ergibt sich aus den tabellarisch acht bestplatzierten Teams der Nord- und Südstaffel. Im daraus resultierenden Achtelfinale treten Nord- und Südteams gegeneinander an. Der Erstplatzierte des Nordens nimmt es mit dem Achtplatzierten aus dem Süden auf. Umgekehrt bestreitet der Achte aus der Nordgruppe sein Achtelfinale gegen den Süd-Primus. Die Dresden Titans treffen in ihrem Fall als Tabellenfünfter des Südens auf den Viertplatzierten des Nordens, eben jene Rostock Seawolves, die aufgrund ihrer besseren Hauptrundenbilanz das Heimrecht in einem eventuellen dritten Entscheidungsspiel (voraussichtlich am 2. April) genießen.

Bis auf das Finale werden alle Playoff-Serien im Modus „Best-of-3″ ausgetragen. Das heißt, dass ein Team zwei Siege aus maximal drei Spielen einfahren muss, um in die nächste Runde einzuziehen. Da die beiden Finalisten das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA erreichen, wird im Finale „nur“ per Hin- und Rückspiel der ProB-Meister ausgespielt. Bereits in der Vergangenheit sorgte der Modus für so manche Sensationen. So dominierten in der Saison 13/14 die UBC Hannover Tigers die reguläre Saison der Nordstaffel, unterlagen jedoch in der 1. Runde gegen den achtplatzierten des Südens aus Baunach. Im späteren Verlauf machte Baunach eine „Cinderella-Story“ perfekt, als sich die Oberfranken auch in den Viertel- und Halbfinals durchsetzten und den ProA-Aufstieg schafften. Ein Beweis, dafür dass die Playoffs ihre eigenen Gesetze haben.

Quelle: Dresden Titans