Dresden Titans mit fast geglückter „Generalprobe“

Zweieinhalb Wochen vor dem Start in die 2. Bundesliga ProB unterlagen die „Titanen“ in einer insgesamt sehr temporeichen Partie vor ca. 350 Zuschauern in der heimischen Margon Arena gegen die BSW Sixers mit 85:94 (47:46). +++

Willkommen in einer neuen Welt! Bei ihrem ersten Heimauftritt seit der Aufstiegsparty im April mussten die Dresden Titans am Sonntagnachmittag eine Niederlage hinnehmen. Zweieinhalb Wochen vor dem Start in die 2. Bundesliga ProB unterlagen die „Titanen“ in einer insgesamt sehr temporeichen Partie vor ca. 350 Zuschauern in der heimischen Margon Arena gegen die BSW Sixers mit 85:94 (47:46).

Aber zunächst legten die „Titanen“ los wie die Feuerwehr! Im ersten Viertel bestimmte das Team von Trainer Thomas Krzywinski das Spiel. Vor allem Neuzugang Alex Heide unterm Korb und der gut aufspielende Patrick Rülke sorgten für eine 24:19-Führung nach den ersten zehn Minuten. Doch schon im zweiten Viertel kamen die Sixers so langsam in Fahrt und näherten sich mit einem Endspurt bis zur Halbzeitpause wieder auf 46:47 an. Ohne die foulbelasteten Jared Benson und Alex Heide hatten die „Elberiesen“ den „Big Men“ der Sixers dann im dritten Viertel nur wenig entgegenzusetzen. Angeführt von ihrem US-Duo Paul Harrison (26 Pkt.) und Jeremie Simmons (18) drehte das vom ehemaligen Nationalspieler Stephen Arigbabu gecoachte Team richtig auf und konnte sich bis auf 67:55 (26.) absetzen. „Genau darin besteht der Unterschied zwischen ProB und der Regionalliga! Die Zeiten, in denen wir so einen Hänger locker wieder aufholen können, sind vorbei“, analysierte Coach Krzywinski.

Nichtsdestotrotz blieben die Titans auf Schlagdistanz. Vor allem US-Neuzugang Andrew Jones wusste zu überzeugen. Von der Bank kommend, setzte er mit seinen 26 Punkten als bester Dresdner Werfer immer wieder Akzente. Mit einem 6:0-Lauf binnen einer Minute erstickten die Sandersdorfer allerdings die Aufholjagd im Keim und sicherten sich den 94:85-Sieg am Ende souverän. „Gerade in puncto Spieltempo haben die Jungs und auch die Zuschauer heute einen Vorgeschmack auf das bekommen, was uns diese Saison erwarten wird. Für den jetzigen Zeitpunkt bin ich allerdings nicht unzufrieden, da Sandersdorf mehr als ein Gradmesser war und dieses Team sicher zu den Favoriten in der Nordstaffel gehören wird. Und wir werden unsere Baustellen bis zu Saisonbeginn auch noch in den Griff bekommen“, bilanzierte Krzywinski nach dem Spiel.

Quelle: Dresden Titans

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