Dresden Titans: Mit gutem Gefühl in die Playdowns

Andrew Jones führte die Dresden Titans mit 38 Punkten zum 88:80 (21:15, 19:23, 27:17, 21:25) -Auswärtssieg beim letzten Hauptrundenspiel in Frankfurt. +++

Auch wenn es sportlich um die „goldene Ananas“ ging, holten sich die Dresden Titans mit einem weiteren Erfolgserlebnis beim letzten Hauptrundenspiel am gestrigen Samstagabend in Frankfurt noch einmal einen moralischen Schub für die anstehenden Playdowns.

Bereits vor der Partie stand fest, dass die Hessen als Tabellensiebter sicher für die Playoffs qualifiziert waren, während es für die Titans auf Rang zehn auch kein vor und zurück mehr gab. Dies nutzten auch die Trainer: So reisten die Titans nur mit acht Spielern an den Main. Neben Robert Haas (Verletzung) und Björn Blossey (Arbeit) verzichtete Head-Coach Thomas Krzywinski auch auf Cliff Goncalo und Max von der Wippel, die heute im Zuge ihrer Doppelstartlizenz in der NBBL auflaufen.

Ohne das Quartett starteten die „Titanen“ in Frankfurt mit sieben Ballverlusten sehr unkonzentriert. Gleichwohl wussten die Sachsen mit mehreren offensiven Runs ihre Patzer auszugleichen. Mit einem 21:15-Vorsprung ging es in den zweiten Abschnitt. Dort fanden die Gastgeber dann immer besser ins Geschehen und konnten durch Dresdner Unkonzentriertheiten in der Defense bis zur Halbzeit auf 38:40 verkürzen. Vor allem in der Verteidigung zogen die Dresdner im dritten Viertel als Team nunmehr richtig an. Offensiv dagegen konnten sich die Elbestädter auf einen Mann verlassen: Andrew Jones drehte plötzlich richtig auf. Mit 20 Punkten allein in diesem Spielabschnitt sorgte er im Alleingang dafür, dass beim Stand von 67:56 zu Beginn des letzten Viertels schon die Vorentscheidung gefallen war. Nachdem die Frankfurter im Schlussabschnitt nicht mehr deutlich verkürzen konnten, spielten sie in den letzten Minuten Stop-the-Clock, indem sie die Dresdner immer wieder an die Freiwurf-Linie schickten. Dort zeigten die Titans jedoch keine Nerven (10/12) und brachten so den Sieg sicher nach Hause.

Nach dem Spiel zeigte sich Dresdens Trainer Thomas Krzywinski zufrieden mit dem Ergebnis, warnte jedoch zugleich vor zu großer Euphorie: „Es ist gut, dass wir die Hauptrunde nach dieser langen Niederlagenserie nun mit einem guten Gefühl beenden konnten. Gleichwohl müssen wir jetzt daran arbeiten, die Konzentration hochzuhalten, um nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Aber ich denke, dass alle Jungs wissen, worum es ab nächster Woche für uns geht.“

Durch den zeitgleichen Sieg der ifm Baskets Konstanz über Breitengüßbach steht nun auch fest, in welcher Reihenfolge die Dresden Titans gegen ihre Gegner in den Playdowns antreten müssen. So wartet nach dem Heimauftakt nächste Woche gegen Hanau (Sonntag, 16 Uhr) zunächst am 23./ 24 März die weite Reise nach Kostanz, ehe die Dresdner am Ostersonntag dann den TSV Breitengüßbach in Elbflorenz empfangen. Die Rückrunde wird entsprechend spiegelverkehrter Reihenfolge ausgetragen.

Quelle: Dresden Titans

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