Dresden Titans – Sieg in letzter Sekunde

Beim WEBneo-GAMEDAY im ersten Heimspiel der Saison schlagen die DresdenTitans die Bike-Cafe Messingschlager Baunach mit 81:78. +++

Auch in der neuen Saison bieten die „Titanen“
ihren Fans wieder jede Menge Spannung und beste Basketballunterhaltung.
So das positive Fazit des gestrigen Nachmittags. Dass am Ende dann vor
926 Zuschauern doch noch ein Heimsieg heraussprang, war dem einzig
gelungenen Dreierversuch von Andrew Jones vier Sekunden vor Ultimo zu
verdanken. Trotz positivem Ausgang sparte Titans-Coach Krzywinski nach
dem Spiel nicht mit Kritik: „Drei Siege aus drei Spielen klingt gut,
aber wir dürfen uns davon nicht blenden lassen! Das Ergebnis täuscht
darüber hinweg, das wir dieses Spiel heute unnötig aus der Hand
gegeben haben! Unser erster Heimauftritt war ein Rückschritt im
Vergleich zu den ersten beiden Partien.“

Dabei begannen die Titans auch vor heimischem Publikum wie zuletzt sehr
konzentriert. Mit einem 6:0-Run hielten sie die Franken in den ersten
fünf Minuten auf Distanz. Den aggressiven Zug zum Korb ließen die
Gastgeber in der Folgezeit dann aber vermissen, sodass Baunach immer
wieder bis auf zwei Punkte herankam. Erst zum Ende des zweiten
Spielabschnitts schalteten die „Elberiesen“ wieder einen Gang nach
oben, was sich sofort auf den Spielstand auswirkte. „Double-Max“
hieß dabei das Erfolgsduo: Denn sowohl Titans-Center Max von der Wippel
als auch Neuzugang Max Jentzsch konnten allein in diesem Viertel jeweils
8 Punkte für sich verbuchen. Folgerichtig führten die Titans zur
Halbzeit wieder etwas klarer mit 45:38.

Das „berühmt berüchtigte“ Titans-Viertel war angebrochen und auch
in der neuen Saison lief im dritten Spielabschnitt nur wenig zusammen.
Eine Minute vor Ende des dritten Viertels egalisierten die Franken die
Führung der Elbestädter zum 63:63-Einstand und konnten dann sogar
durch einen 7:0-Run mit 65:70 in Front gehen. Aber zum Glück gab es
noch den ebenfalls bekannten „titanischen Schlussspurt“! Nachdem
Krzywinski seinem Team in einer Auszeit lautstark den „Kopf
gewaschen“ hatte, konnte zunächst Lieser auf 73:74 verkürzen, ehe
Alex Heide dann den Ausgleich erzwang. Stark spielte auch Damon Smith in
dieser Phase auf, der mit seinem „Double-Double“, davon 11 Rebounds,
den Titans immer wieder wichtigen Ballbesitz sicherte. Niemanden hielt
es mehr auf dem Sitz, als die Titans beim Stand von 78:78 zum Korb zogen
– Ausgang bekannt…Am Ende zeigte sich dann auch noch der
Titans-Cheftrainer ein wenig versöhnlich: „Positiv war heute –
neben dem Sieg natürlich – dass wir das Match zum Ende hin wieder in
der Defense gewonnen haben. Ein 43:27 Reboundverhältnis spricht
insgesamt auch unter den Brettern eine klare Sprache.“

Quelle: Dresden Titans