Dresden Titans sind Meister!

Trotz der Niederlage in Ansbach am Wochenende sicherten sich die Basketballmannschaft Dresden Titans vorzeitig Platz 1 in der ersten Regionalliga. +++

Dresden Titans verlieren in Ansbach 90:84 (18:18, 29:19, 16:18, 27:29) und sichern sich damit trotzdem vorzeitig Platz eins in der 1. Regionalliga Südost

Es ist vollbracht! Das Fazit nach einer hochklassigen Partie gegen die hapa Ansbach Piranhas: Spiel knapp verloren, aber gleichzeitig den Meistertitel und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB endgültig unter Dach und Fach gebracht. Das Minimalziel lautete: Mit weniger als 31 Punkten Unterschied verlieren. Von Beginn an merkte man den Jungs jedoch an, dass es für sie an diesem Abend nur ein Ziel gab: Mit einem Sieg zum Meistertitel. 

Es wurde das erhoffte Spitzenspiel auf Augenhöhe – nicht nur auf dem Parkett, sondern auch auf den Zuschauerrängen. Denn die mitgereisten Titans-Anhänger wurden noch durch die befreundeten Fans der TV Marktheidenfeld unterstützt. Nicht umsonst skandierte der Gästeblock deshalb: „Heimspiel in Ansbach!“

Mit diesem „sechsten Mann“ im Rücken starteten die „Titanen“ etwas übermotiviert ins erste Viertel. Ohne drei unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung wäre sogar die Führung nach den ersten zehn Minuten drin gewesen. Doch nach einem schlechten zweiten Viertel, in dem man in den Rebounds unterlegen war und zu wenig Durchsetzungsvermögen in der Zone besaß, ging es mit einem 47:37-Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit starteten die „Elberiesen“ dann eine Wahnsinnsaufholjagd! Vor allem im vierten Viertel war die Spannung kaum mehr auszuhalten. Insgesamt rund 400 Zuschauer (davon knapp 100 auf Dresdner Seite!) sahen einen Schlagabtausch der Spitzenklasse. Immer wieder legten die Titans vor, konnten sich aber nie richtig entscheidend absetzen. Erst 40 Sekunden vor Spielende erkämpften sich die „Piranhas“ etwas glücklich die Führung beim Stand von 84:84 zurück. Bester Titans-Werfer war dabei Georg Dölle mit 19 Punkten. Doch das war nach Spielende nur noch reine Makulatur.  

Denn trotz der Niederlage versank Ansbach schließlich in Sekt und Selters (auf der anderen Seite). Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Gemeinsam feierten Fans und Spieler den endlich wahr gewordenen Traum vom Titelgewinn und Aufstieg – erst in der Halle und später im Bus zurück nach Dresden. Doch das war nur der Vorgeschmack aufs kommende Wochenende. Denn beim letzten Heimspiel am Samstag, 21. April, in der Margon Arena will das Team von Head-Coach Krzywinski dann zusammen mit allen Fans eine riesige Aufstiegsparty feiern! Es gilt, den aktuellen Zuschauerrekord von knapp 1.300 zu knacken. 

Quelle: Dresden Titans

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