Dresden Titans unterliegen in Ansbach

Keine 48 Stunden nach dem 99:84-Heimerfolg am Donnerstag mussten die Basketballer der Dresden Titans in der 1. Regionalliga Südost eine ernüchternde Pleite in Ansbach hinnehmen.+++

Mit 79:96 (31:47) unterlagen die „Titanen“ demTabellenzweiten verdient, nachdem sie eine ihrer schlechtesten Wurfleistungenin dieser Saison abgeliefert hatten. Besonders von der Freiwurflinie (12Treffer aus 30 Würfen) undDreipunktelinie (3 aus 15) gab es für die Elberiesen nichts zu holen. Hinzukam, dass Ansbachs Spielertrainer Dean Jenko seine Gegenüber mit 18 Vorlagenvor eine schier unlösbare Aufgabe stellte.

Bereits den Start verschliefendie Titans vollkommen. Nach einem schnellen 2:0 für die Dresdner folgte ein 13:0-Laufzugunsten der Hausherren. Die wussten in bis zur Halbzeit ihre zweistelligeFührung geschickt zu verteidigen. Immer wieder setzte Ansbachs spielenderTrainer Dean Jenko seine Schützlinge sehenswert in Szene, so dass diese das einums andere Mal mit einem Cut durch die „Hintertür“ zu einfachen Punkten kam. DieTitans dagegen hatten ihr liebe Mühe und Not ins Spiel zu finden. Top-ScorerGeorg Dölle fand nach seiner 30-Punkte-Gala am Donnerstag diesmal nicht zuseiner gewohnt sicheren Trefferquote. Hinzu kam, dass die Sachsen allein in denbeiden ersten Viertel mit nur 4 von 12 Treffern satte acht Punkte an derFreiwurflinie liegen ließen.

Nichtsdestotrotz entschiedensich die „Titanen“ nach einer Halbzeitansprache ihres Trainers in Halbzeitpausedie angehäufte 16-Punkte-Hypothek abzubauen, was zunächst auch gelang. Mitaggressiver Verteidigung und schnellem Spiel nach vorn kamen die Elberiesennach dem Seitenwechsel zu zwölf Zählern in Folge, die den Rückstand auf 53:60(27. Min.) schmelzen ließ. Allerdings erwies sich der Aufschwung als nur einkleines Strohfeuer. Denn binnen zwei Minuten überließen die Titans wieder denGastgebern das Spiel. Dank eines 10:3-Laufs baute der Tabellenzweite ausAnsbach seine Führung wieder auf 14 Zähler aus.

Für Titans-Coach ThomasKrzywinski schien dieser Rückschlag symptomatisch für die gesamte Partie: „Ichhatte das Gefühl, dass immer wenn wir uns mit einem kleinen Lauf wieder herangekämpft hatten, wir die Zügel gleich wieder locker gelassen haben, was dieAnsbacher clever ausgenutzt haben. Daher geht die Niederlage heute auch so inOrdnung.“ Denn auch im Schlussabschnitt gelang es den Titans nicht, denRückstand signifikant zu verkürzen. Auf einzelne Dresdner Korberfolge hattendie Ansbacher stets die passende Antwort parat.

Während am Ende Andreas Endig(23 Punkte) und Georg Dölle (18) die besten Werfern bei den Sachsen wurden,anvancierte bei den Gastgebern Spielertrainer Jenko zu Mann des Abends. Mit 10Punkten und 18 Assissts kam der 42-Jährige nicht nur zu einem Double Double(zweistellig in zwei Statistikkategorien), vielmehr sorgte er auch dafür, dass auchalle anderen seiner Schützlinge zu Punkten kamen. Fünf von ihren scoreten sogarzweistellig.

Nach der Marathonwoche heißt esnun für die Titans eine Woche Pause. Aufgrund der Vorverlegung des Heimspielsgegen Deisenhofen (wurde bereits am 5. März ausgetragen) haben dieLandeshauptstädter nächste Woche spielfrei. In zwei Wochen wartet als nächstedann ein Gastspiel beim Tabellenschlusslicht in Würzburg, wo die Titans dannmit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig (auch rechnerisch) perfekt machenkönnen.

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