Dresden Titans verlieren Spitzenspiel

Vor 1350 Zuschauern verloren die Dresdner Basketballer in der Margon Arena das Spitzenspiel gegen die Hanau White Wings mit 71:91. Die Dresdner gaben damit auch die Tabellenführung an Hanau ab. +++

Die Hanauer ließen sich von der Saison-Rekordkulisse nicht beeindrucken und starteten souverän mit 5:0 in die Partie. Titans-Coach Krzywinski nahm daraufhin frühzeitig die erste Auszeit. Sein Team kam erst nach gespielten zweieinhalb Minuten mit den ersten Punkten ins Spiel. In der Folge konnten die „Elberiesen“ zwar den Einstand zum 10:10 kurzzeitig erzwingen, doch das erste Viertel ging mit 24:17 an die Hessen.

Mitte des zweiten Spielabschnitts kamen die „Titanen“ den White Wings dann bis auf zwei Punkte (27:29) gefährlich nahe. Doch schon in der ersten Halbzeit deutete sich an, dass es heute der erwartete Härtetest werden würde: „Zu viele einfache Ballverluste und eine schlechte Trefferquote“, analysierte der Titans-Trainer bereits zur Halbzeit, die mit 43:37 ebenfalls an die Hanauer ging.

Auch nach der Pause gaben die „Schwäne“ weiterhin den Ton an. Allen voran Spielmacher Anish Sharda und Caleb Orion Walker, welcher mit einem Double-Double (28 Pkt., 10 Rbs.) maßgeblich zum Gelingen des Hanauer Spiels beitrug, erzwangen die Fehler auf Dresdner Seite und bestraften diese mit aller Konsequenz. So lag die Shaw-Truppe zwischenzeitlich deutlich mit 16 Punkten vorn.

Doch die Titans steckten nicht auf und kämpften sich mit der Unterstützung des Publikums und einem 11:0-Run wieder heran. Mit 52:57 ging es dann ins letzte Viertel dieses Spitzenspiels. In den letzten 10 Minuten schien der Korb jedoch für Jones und Co. förmlich wie vernagelt. Den aggressiveren Gästen hatten die „Elberiesen“ nur noch wenig entgegenzusetzen.

Verdient verloren – aber dennoch mit erhobenem Haupt bedankten sich die Hausherren bei ihren Fans. „Natürlich hat uns heute das Glück an der einen oder anderen Stelle gefehlt. Nach der Weihnachtspause haben wir noch nicht ganz unseren Rhythmus wiedergefunden. Mit Hanau stand zudem auch gleich das wohl aktuell stärkste ProB-Team auf dem Plan. Die Hessen haben uns heute mit unseren eigenen Waffen geschlagen und so beispielsweise auch die Rebound-Statistik für sich entschieden“, zollt Thomas Krzywinski nach der Partie dem neuen Tabellenführer Respekt.

Quelle: Dresden Titans