Dresden Titans zurück in der Erfolgsspur

Dresden Titans gewinnen auswärts beim Aufsteiger in Speyer mit 79:77. +++

Die Dresden Titans sind wieder zurück in der Erfolgsspur. Nach ihrer ersten Saisonniederlage in der Vorwoche sicherten sich die Elberiesen am Samstagabend mit einem 79:77 (41:37) bei den BiS Baskets in Speyer ihren siebten Sieg im achten Spiel und bleiben damit Tabellenführer der 2. Bundesliga ProB Süd.

Nach einer ihrer weitesten Auswärtsfahrten erwartete die Titanen im 500 km entfernten Speyer keine leichte Aufgabe. Die Dresdner Korbjäger erwischten zwar einen guten Start in der Offensive, aber am anderen Ende des Feldes ließ man durch Nachlässigkeiten im Umschalten von Angriff auf die Verteidigung und fehlender Aggressivität vermeidbare Punkte zu. Die Quittung folgte zum Ende des ersten Spielabschnitts durch einen 9:0-Lauf der BiS Baskets, die folglich mit einer 26:19- Führung in die erste Viertelpause gingen. In dieser fand Dresdens Coach Thomas Krzywinski die richtigen Worte. So gingen seine Schützlinge fortan konzentrierter zur Sache und konnten angeführt von Forward Damon Smith (24 Punkte, 6 Rebounds) die Partie bis zur Halbzeitpause zu ihren Gunsten zum 41:37 drehen.

Auch Spielmacher Philipp Lieser setzte seine Mannschaftskameraden fortan immer besser in Szene. Mit 11 Assists und 11 Rebounds wusste Lieser zu überzeugen, am Ende schrammte er mit „nur“ vier Punkten knapp an einem Triple-Double vorbei. Einen Tag vor seinem Geburtstag war ihm das aber völlig egal: „Das schönste Geschenk ist für mich der Sieg. Die zwei Punkte in der Tabelle sind mir zehn Mal wichtiger als meine persönlichen Statistiken. Wir wollten heute nach der Niederlage in Leitershofen/Stadtbergen unbedingt zurückschlagen. Das ist uns gelungen.“

In der zweiten Hälfte des Spiels ging es weiter Hoch und Runter, wobei die Titans nach wie vor Schwächen offenbarten. Somit blieb die Partie bis kurz vor Schluss ausgeglichen. Gut drei Minuten vor Ultimo sorgte Geörg Dölle mit einem Wurf zum 73:68 für ein kleines 5-Punkte-Polster, das die Sachsen dann bis zum Schluss verteidigten. Dabei behielten die Elberiesen auch – anders als noch in der Vorwoche – die Nerven an der Freiwurflinie. So sorgten Dölle und Jones mit je zwei verwandelten Foulwürfen dafür, dass ein Speyrer Dreier mit der Schlusssirene nichts mehr nutzte.

Dresdens Trainer Thomas Krzywinski fand nach der Partie neben lobenden auch kritische Worte: „Es war leider nur eine durchwachsene Leistung, die wir heute gezeigt haben, mit zu vielen Ballverlusten. Aber am Ende haben wir uns trotzdem durchgesetzt und das ist was zählt. Besonders gut haben mir heut Max Jentzsch und Max v. d. Wippel gefallen, die uns mit ihren Aktionen heute enorm geholfen haben.“

Beste Dresdner Werfer: D. Smith (24 Pkt.), M. Wippel & M. Jentzsch (je 14)

Quelle: Dresden Titans