Dresden-Tourismus: Mehr Gäste aus dem Ausland, weniger Gäste aus dem Inland

In der aktuellen Tourismusbilanz für das vergangene Jahr konnte die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland um 6% gesteigert werden. Übernachtungen von Gästen aus Deutschland gingen um 5% zurück.

Starker Zuwachs aus dem Ausland bei einem spürbaren Rückgang der Gäste aus dem Inland: mit dem zweitbesten Ergebnis seit der Aufzeichnung kann Dresden-Tourismus im abgelaufenen Jahr 2015 seine Position unter den attraktivsten Tourismusmetropolen Deutschlands festigen. Für das laufenden Jahr 2016, so  Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), Dresdens offizieller Dachmarketingorganisation, am Dienstag vor Journalisten in Dresden, wird ein leichtes Wachstum des Touristenaufkommens angepeilt.          

In der aktuellen Tourismusbilanz für das Jahr 2015 konnte die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland um plus 6,1 % gegenüber Vorjahr auf insgesamt 879.397 Übernachtungen gesteigert werden. Im Inland muss die Stadt dagegen einen Rückgang von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr auf immerhin noch rund 3,4 Millionen Übernachtungen hinnehmen. Insgesamt schließt der Dresden-Tourismus das Jahr 2015 mit einem Übernachtungsrückgang von 3 % ab. Damit positioniert sich Dresden wie in den Vorjahren weiterhin auf dem 7. Rang der übernachtungsstärksten deutschen Großstädte.

Mit Investitionen in Millionenhöhe in das kulturelle Angebot will die Landeshauptstadt ihre Position als eine der Top-Reiseziele in Deutschland ausbauen.

Nach der Tourismusbilanz 2015 sind für Dresden die Top-Auslandsmärkte – gemessen an den Übernachtungen – die USA (absolut 85.923, +9,4%), gefolgt von der Schweiz (absolut 81.646, +3,9%), Österreich (absolut 60.501, -5,7%), Großbritannien (absolut 54.245, +4,9 %) und die Niederlande (absolut 44.185, -0,5 %). Größter Gewinner unter den Top 10-Märkten ist Spanien mit plus 88,7 % (absolut 45.205 Übernachtungen) und damit einer Steigerung von Platz 13 auf Platz 6, begründet vor allem im rasanten Wirtschaftswachstum. Dann folgt China mit +43,4% gegenüber dem Vorjahr, das entspricht 44.295 Übernachtungen in 2015 und damit einer Steigerung von Platz 11 auf Platz 7. Größter Verlierer ist Russland, das aufgrund des Rubelverfalls und der Wirtschaftskrise mit minus 7,9% gegenüber dem Vorjahr von Platz 5 auf Platz 8 abfällt (absolut 37.716 Übernachtungen).

Quelle: Dresden Marketing GmbH