Dresden verabschiedet sich von Tatra-Straßenbahn

Sie haben ihren Dienst getan: Mit der Anlieferung der 166. Niederflurstraßenbahn werden die Tatra-Straßenbahnen nach 40 Jahren endgültig aus dem Dresdner Stadtbild im Linienverkehr verschwinden.

„Die neuen Straßenbahnen sind komfortabel, umweltfreundlicher und barrierefrei und damit beispielhaft für den öffentlichen Nahverkehr in Sachsen insgesamt“, so Verkehrsstaatssekretär Roland Werner bei der Staffelstabübergabe von Tatra- an Niederflurstraßenbahn bei den Dresdner Verkehrsbetrieben heute in Dresden.

Der Freistaat Sachsen hat für Dresden seit 1991 mehr als 600 Mio. Euro bei der Modernisierung der Gleisanlagen, Betriebshöfe, Haltestellen, Ticketautomaten sowie dem Erwerb der Niederflurstraßenbahnen zur Verfügung gestellt.

„Die neuen Straßenbahnen sind echte sächsische Bahnen. Sie wurden in Bautzen entwickelt und hergestellt und sind damit auch ein Zeichen für sächsische Innovation und Wirtschaftskraft“, so der Staatssekretär in seinem Grußwort weiter. Er forderte die Verkehrsbetriebe auf, in ihren Bemühungen, den Nahverkehr weiter zu verbessern, nicht nachzulassen. „Die Dresdner und ihre Gäste werden mit steigenden Fahrgastzahlen danken.“