Dresden vs. Berlin – ins Steyer-Stadion für Dynamos Erfolg

Für die optimalen Aufstiegschancen von Dynamo ziehen die Monarchs ins Steyer-Stadion. +++

Mit den Berlin Adlern kommt der amtierende Vizemeister in Sachsens Landeshauptstadt

Es ist die große Chance für Dynamo Dresden. Am 20. Mai planen die Scharz-Gelben den großen Wurf. Dresdens Regionalligafußballer wollen zurück in die zweite Bundesliga. „Ganz Dresden drückt dem Team von Dynamo die Daumen“, berichtet Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler. „Auch wir.“ Aus diesem Grund verzichten die Dresden Monarchs am 14. Mai auf ihr im glücksgas stadion geplantes Heimspiel. Stattdessen kehren die Dresden Monarchs zurück in das altehrwürdige Heinz-Steyer-Rund. „Alles, um Dynamo die optimalen Aufstiegschancen zu ermöglichen, Schäden am Rasen des glücksgas stadions zu vermeiden und eine weitere Dresdner Mannschaft in der Bundesliga spielen zu sehen“, fasst Jörg Dreßler kurz zusammen. Vor allem die Fans der Berlin Adler bedauern diesen Schritt. „Für uns jedoch war es die einzig faire Lösung, im Sinne Dresdens. Die Sportvereine der Landeshauptstadt leisten eine großartige Arbeit. Dies muss auch sportlich fair gewürdigt werden.“ So kommt es nun am kommenden Sonnabend (Kickoff: 17 Uhr, Heinz-Steyer-Stadion) zum großen Aufeinandertreffen der wohl ärgsten GFL-Rivalen. Wer wird gewinnen? Die derzeit auf Rang Fünf platzierten Monarchs? Oder doch der Tabellensechste aus Berlin?

Mit dem Aufeinandertreffen der Dresden Monarchs und des amtierenden Deutschen Vizemeisters, den Berlin Adlern, findet am kommenden Wochenende das zweifellos spektakulärste Spiel dieser GFL-Woche in Dresden statt. Beide Mannschaften verbindet eine lange und bewegte Vergangenheit. Abermals kehren einige Spieler der Adler in Sachsens Landeshauptstadt zurück, die in den vergangenen GFL-Jahren bereits in Diensten der Monarchs standen. Gerade die erfahrenen Fans der Goldenen werden ihre Augen auf Spieler wie Florian Emslander, seinen Bruder Thomas und auf Paul Eichinger  richten. Ein Wiedersehen ist geplant, sportlich fair und bis zur letzten Spielminute spannend. Die treusten Fans der Goldenen sind es schließlich auch, die auf Bundesliga-Football vom Feinsten hoffen. „Wir setzen alles daran, dass wir diese Erwartungen erfüllen können“, meint Cheftrainer Gary Spielbuehler. „Berlin ist eine schwer einzuschätzende Mannschaft. Nach ihrem Sieg im Eurobowl gegen die Danube Dragons (35:25) sind sie hoch motiviert. Sie spielen in diesem Jahr eine ungewöhnliche und laufbetonte Angriffsformation. Wir werden sehen, wie uns diese Spielweise liegt.“

Doch gerade nach dem Erfolg der Monarchs am vergangenen Wochenende (Essen vs. Dresden: 7:51) setzt der gesamte Trainerstab der Königlichen auf eine weitere Glanzleistung des eigenen Teams. Ob in Defensive oder Offensive, die Monarchs rollten und siegten in Essen, gegen ein ähnlich laufbetontes Team. „Essen spielt sicher ein anderes System und ist nicht annähernd so stark besetzt, wie es die Adler sind. Doch wir sind überzeugt davon, dass wir auch ihren Laufangriff stoppen können. Vielleicht werden am Ende das Passspiel und die Passverteidigung die Entscheidung bringen“, mutmaßt Gary Spielbuehler. Es wäre den Fans der Dresden Monarchs zu wünschen. Spektakuläre Pässe, kraftvolle Läufe und krachende Verteidigungsaktionen könnten das kommende Ligaduell zu einem jener denkwürdigen Spieltage werden lassen. Ungeachtet der derzeit mäßigen Tabellenplatzierungen beider Mannschaften treffen am kommenden Sonnabend (Kickoff: 17 Uhr !!!) im Heinz-Steyer-Stadion schließlich zwei Spitzenmannschaften der German Football League aufeinander.

Quelle: Dresden Monarchs

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