Dresden vs. Stuttgart – So spannend war die GFL Nord noch nie

Zwei Spiele. Zwei Siege. Dresdens neuer Quarterback Jake Christensen legte mit seinem neuen Team einen GFL-Start nach Maß hin. Die Dresden Monarchs mausern sich zu einem ernstzunehmenden Playoff-Kandidaten +++

Noch immer kämpfen vier Mannschaften um die letzten zwei Playoff-Tickets

Mit einem Sieg gegen Stuttgart wäre Dresden in perfekter Ausgangslage

Zwei Spiele. Zwei Siege. Dresdens neuer Quarterback Jake Christensen legte mit seinem neuen Team einen GFL-Start nach Maß hin. Noch vor etwas mehr als einem Monat als sicherer Relegationsanwärter gehandelt, mauserten sich die Dresden Monarchs unter Christensens Führung zu einem ernstzunehmenden Playoff-Kandidaten. Eine erfreuliche Tendenz. Denn somit ist diese Spielzeit der German Football League Nord offiziell die spannendste aller Zeiten. Noch immer kämpfen vier Mannschaften des Nordens um die letzten zwei unbesetzten Playoffplätze. Allein die Kiel Baltic Hurricanes sowie die Berlin Adler konnten bereits ihr Endrundenticket samt Heimspielvorteil lösen. Die Berlin Rebels, die Braunschweig Lions, die Essen Assindia Cardinals sowie die Dresden Monarchs hoffen fast punktgleich auf ihren Playoff-Einzug in letzter Sekunde. So wird auch das kommende Heimspiel der Dresden Monarchs am Sonnabend (Kickoff: 15 Uhr) erneut zum so wichtigen Zünglein an der Wage. Mit einem Sieg im heimischen Heinz-Steyer-Stadion und gegen die Stuttgart Scorpions (Interconference-Gegner) wäre man der Meisterschaftsendrunde erneut einen Schritt näher gekommen.

Je ein Sieg gegen die Stuttgart Scorpions sowie die Essen Assindia Cardinals würde genügen, um den Playoff-Traum mit hoher Wahrscheinlichkeit Wirklichkeit werden zu lassen. Zu dominant spielen auch in dieser Saison die Mannschaften der Kiel Baltic Hurricanes und der Berlin Adler. Und genau gegen jene großen Favoriten müssen die direkten Kontrahenten der Dresden Monarchs auf der Zielgeraden der regulären Saison noch ran. „Wir hoffen natürlich auf die Schützenhilfe aus Kiel und Berlin. Braunschweig muss Kiel zwei Mal schlagen, um uns ohne fremde Hilfe hinter sich zu lassen. Die Berlin Rebels treten zwei Mal gegen die Berlin Adler an, müssen sich mit zwei Siegen die letzte Chance auf die Playoffs und das Vermeiden der Relegation bewahren. Und Essen muss gegen Kiel sowie im letzten Spiel gegen uns gewinnen, um die Playoffs seinerseits sicher zu erreichen“, fasst Monarchs-Headcoach Gary Spielbuehler kurz zusammen. Wilde Rechenspiele, die eines zeigen: Bundesliga-Football hat zumindest im Norden echtes Krimipotenzial.

Und dieses können Dresdens Football-Fans am kommenden Sonnabend zum letzten Mal in dieser GFL-Saison live und auf Dresdner Boden genießen. Denn auch wenn den Dresden Monarchs in letzter Sekunde der Einzug in die Playoffs gelingen sollte, das Heimspielrecht sicherten sich bereits andere Mannschaften. So bleibt den Anhängern der Goldenen noch diese eine Chance, ihr Team auf dem Weg in Richtung Playoffs 2010 zu begleiten. Selten war die lautstarke Unterstützung der sächsischen Football-Fans so von Nöten. Selten konnten einige tausend, mit Tröten, Rasseln und Trommeln bewaffnete Fans so viel für ihren Verein leisten. So bleibt zu wünschen, dass Dresdens Heinz-Steyer-Stadion sich am Sonnabend (Kickoff: 15 Uhr) bis auf den letzten Platz füllen möge. Dass es sich lohnt, steht außer Frage. Allein vier Touchdown-Pässe über 40 Yards warf Monarchs-Quarterback Jake Christensen im Hinspiel gegen die Stuttgart Scorpions (52:30). Ein offensives Feuerwerk, dass hoffentlich am Sonnabend seine erfolgreiche Fortsetzung findet.

Quelle: Dresden Monarchs

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