Dresden wächst – Umland schrumpft

Die Bevölkerungszahl in der Stadt Dresden ist in der jüngsten Vergangenheit kontinuierlich gewachsen.

In den Jahren von 2000 bis 2007 nahm die Bevölkerungszahl um 30 544 Einwohner zu, das entspricht einem Wachstum von rund sechs Prozent. Diese positive Bevölkerungsentwicklung wird hauptsächlich durch Wanderungsgewinne getragen. Bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung ist ein Anstieg der Geburten zu erkennen. Seit 2006 übersteigt die Zahl der Geburten wieder die Zahl der Gestorbenen. Dresden gehört mit den angrenzenden Städten und Gemeinden (ohne Radebeul, aber seit kurzem auch mit Moritzburg) der Stadt-Umland-Region Dresden an.

Auf der Ebene Stadt-Umland-Region Dresden konnte die Region im Zeitraum von 2000 bis 2007 einen Einwohnerzuwachs von knapp vier Prozent verzeichnen. In den Gemeinden und Städten der Stadt-Umland-Region (ohne Dresden) starben von 2000 bis 2007 mehr Menschen als geboren wurden. Die in den Jahren 2003 bis 2005 bestehenden Wanderungsgewinne konnten die höheren Sterbefallüberschüsse nicht ausgleichen. In der Summe ergibt sich somit für das Umland von Dresden im Betrachtungszeitraum von 2000 bis 2007 ein Bevölkerungsrückgang von knapp drei Prozent (minus 4908 Einwohner).

Ausführlichere Informationen enthält das Faltblatt Nummer 7/2008 von Dresdner Zahlen aktuell , das bei der Kommunalen Statistikstelle (Nöthnitzer Straße 5, Telefon (03 51) 4 88 11 00, Telefax (03 51) 4 88 69 13, E-Mail statistik@dresden.de) kostenlos angefordert werden kann.

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