Dresden will Präsident von POLIS werden

Dresden bewirbt sich um den Vorsitz des europäischen Verkehrsnetzwerkes.

Gestern traf sich Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz mit Vertretern des europäischen Verkehrsnetzwerkes POLIS im Rathaus. Mit dem Geschäftsführer des Netzwerkes, Sylvain Haon, seiner Referentin Melanie Kloth sowie Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau sprach Helma Orosz über den Ausbau des Engagements der Stadt bei POLIS.

Die Oberbürgermeisterin freut sich, dass sich aus dem Gespräch weitreichende und spannende Veränderungen ergeben: Die Landeshauptstadt wird sich um den Vorsitz des Netzwerkes ab Februar 2010 bewerben.

POLIS ist ein wichtiges europäisches Netzwerk, das rund 70 Städte, Regionen und Institutionen aus Europa in Verkehrs- und Mobilitätsthemen vertritt. Dresden, seit 2004 Mitglied bei POLIS, engagiert sich bereits in der Politischen Gruppe (dem Gremium der politischen Ebene des Netzwerkes) als deren Vizepräsident, im Management Committee (hier werden administrative Fragen behandelt) sowie in verschiedenen Facharbeitsgruppen.

Als Präsident kann Dresden noch stärker seine Stellung als Kompetenzzentrum für den Verkehrsbereich in Europa ausbauen und sich auf europäischer Ebene profilieren. Der nächste Präsident von POLIS wird auf der Jahresversammlung der Mitglieder im Dezember 2009 gewählt. Orosz wird an dem Treffen teilnehmen, um die Bewerbung Dresdens zu unterstreichen.

Die Präsidentschaft erstreckt sich über ein Jahr und kann einmalig um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die offizielle Bewerbung um die Präsidentschaft wird mit einer Beschlussvorlage für den Stadtrat vorbereitet. In den letzten Jahren wurde die politische Vertretung der Stadt Dresden bei POLIS vorrangig durch Dr. Ralf Lunau in seiner Eigenschaft als damaliger Fraktionsvorsitzender und Stadtrat wahrgenommen.

Quelle: Stadt Dresden

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