Dresden will sich am IndustriePark Oberelbe beteiligen

Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden wird die Entwicklung des IndustrieParks Oberelbe (IPO) unterstützen. Dazu haben Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Vorsitzende des Zweckverbandes IndustriePark Oberelbe, Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz, eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Auf Basis dieser Kooperationserklärung sollen weitere Schritte der Zusammenarbeit vorbereitet werden.

So sind zum Beispiel eine gemeinsame Vermarktung, eine engere Verzahnung der regionalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der Beitritt Dresdens zum Zweckverband geplant. Den Zweckverband haben die Städte Pirna, Heidenau und Dohna im Mai 2018 mit dem Ziel gegründet, gemeinsam ein rund 140 Hektar großes, interkommunales Industrie- und Gewerbegebietes entlang des Autobahnzubringers B 172a zu entwickeln und zu vermarkten.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „ Wir begrüßen die Pläne sehr, vor den Toren Dresdens ein überregional bedeutsames Industriegebiet zu entwickeln, das auch Großansiedlungen zulässt.

© Landeshauptstadt Dresden

Damit wird es möglich, den gesamten Wirtschaftsraum Dresden-Sächsische Schweiz zu stärken, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Steuereinnahmen in der Region zu erwirtschaften. Die Stadt Dresden will ihren Teil zum Erfolg des IPO beitragen und die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Nachbarstädten weiter ausbauen.“ Hilbert erklärte außerdem: „Die Nachfrage nach Gewerbeflächen in Dresden ist ungebrochen hoch. Um zukünftig weitere Großansiedlungen ermöglichen zu können, ist die Entwicklung interkommunaler Gewerbeflächen im Dresdner Umland ein wesentlicher Aspekt unserer Strategie."

Bürgermeister Jürgen Opitz, Heidenau: „Die Unterstützung der Stadt Dresden ist ein wichtiger Schub für den IndustriePark Oberelbe. Die Landeshauptstadt mit im Boot zu wissen, bedeutet gemeinsames Anpacken auf allen Ebenen. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit."

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Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke, Pirna: „Wir sind dankbar über diese Zusage zur aktiven Mitarbeit. Um auch im internationalen Wettbewerb zu bestehen, müssen wir uns als Region gut vernetzen. Diese Netzwerke haben Zukunft. Denn nur so werden wir auch für größere Investoren attraktiv."

Bürgermeister Dr. Ralf Müller, Dohna: „Durch die Stadt Dresden haben wir auch einen guten Zugang zu Wissenschaft und Forschung. Gerade dieser Aspekt ist für die Weiterentwicklung von Wirtschaftsunternehmen in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor, sich genau an dieser Stelle anzusiedeln."

Quelle: Landeshauptstadt Dresden