Dresden will städtische Luftqualität verbessern

Dresden - Der Dresdner Stadtrat hat sich auf die Umsetzung eines Luftreinhalteplans geeinigt. Mit großer Mehrheit stimmten die Stadträte für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in Sachsens Landeshauptstadt. Damit kommt Dresdens Bürgervertretung einer EU-Richtlinie zur Einhaltung von Grenzwerten bei Luftschadstoffen in Großstädten nach.

Gesundheitlich bedenkliche Grenzwertüberschreitungen von Stickoxiden betreffen in Dresden noch ca. 4.500 Einwohner. Erhöhtes Gesundheitsrisiko bei einer längeren Aussetzung der Schadstoffe tragen insbesondere chronisch Kranke, ältere Menschen, Asthmatiker und Kinder. Verhindern lässt sich das Einatmen der schlechten Luft praktisch nicht, da der Hauptverursacher der gefährlichen Emissionen in Dresden allgegenwärtig ist: Das Auto. Nicht erst seit dem "Dieselgate-Skandal" ist klar, dass die Abgase von des Deutschen liebstem Kind eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit zur Folge haben können.

Ein positives Zwischenergebnis auf dem Weg zu sauberer Luft lässt sich allerdings verkünden: Die in der Vergangenheit viel diskutierte Feinstaubbelastung ist vor allem dank milderer Winter zuletzt deutlich zurückgegangen.