Dresden: Zollfahnder stoßen bei Wohnungsdurchsuchung auf drei Rohrbomben

Die Sicherstellung von rund 100 Gramm Crystal bei einem 26 Jahre alten Dresdner führte am vergangenen Donnerstag (26.05.2011) zu einem nichtganz alltäglichen Fund: Bomben, Feuerwerkskörper und Munition. +++

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen stießen Beamte des Zollfahndungsamtes Dresden auf drei Rohrbomben und darüber hinaus auf mehr als 30 nicht zugelassenen Feuerwerkskörper und Munition verschiedener Art und Kaliber. Da vor Ort nicht eingeschätzt werden konnte, welche Gefahr möglicherweise von den Rohrbomben ausgeht, wurden Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen hinzugezogen. Die Rohrbomben werden nun auf ihre Zusammensetzung und mögliche Wirkung untersucht.

Die Betäubungsmittel waren zuvor bei einer Kontrolle des Beschuldigtenund seines Mitfahrers (24) durch Beamte des Polizeireviers Sebnitz in der Ortslage Sebnitz gefunden worden. Zu Beginn der Kontrolle zog der Beschuldigte ein Päckchen aus seiner Kleidung, warf dieses weg und versuchte zu fliehen, was von den Beamten verhindert werden konnte. In dem Päckchen befand sich das Crystal, das einen Straßenverkaufswert von mindestens 4.000 Euro hat.

Wegen des Verdachts der Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erließ das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatanwaltschaft Dresden am Freitag Haftbefehl gegen den 26-Jährigen.

Auch der Besitz der Rohrbomben, der Munition und der Feuerwerkskörper stellen Straftaten dar, die jeweils mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden können.

Quelle: Zollfahndungsamt Dresden

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