Dresderinnen Deutsche Meister im Tamburello

Bei der Deutschen Meisterschaft im Tamburello in Hamburg holten sich die Damen vom SV Sachsenwerk Dresden e.V. ihren 6. Meistertitel in Folge. Die Herren erreichten den 4. Platz. +++

In Hamburg fand die 6. Deutsche Meisterschaft im Tamburello Indoor statt. Es nahmen 5 Damen und 8 Herrenteams teil. Die Dresdner Herren trafen in ihrer Vorrundengruppe auf Berlin, Münster und Osnabrück/Hellern. Bei den Damen gab es nur eine Gruppe, wobei die Gegner Berlin, Fallersleben, Hamburg und Münster hießen.

Die Damen aus  Dresden trafen auf die bekannten Gegner aus der Qualifikation. Gegen die Damen aus Fallersleben  konnte man sich mit 9:2 durchsetzen. Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen Berlin. Hier konnte das Team um Kapitän Sophia Lehnhardt auch sofort das Spiel bestimmen. Einige schöne Punkte von Kathleen Schubbert, sonst eher im Tamburelli zu Hause, brachten das Team auf die Siegerstraße. Am Ende hieß es 9:5.  

Danach standen zwei weitere Vorrundenspiele auf dem Plan. Gegen das sehr junge  und unerfahrene Hamburger Team bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten. Neuling Anke Thonke konnte dabei genauso überzeugen wie Patricia Brock auf der für sie ungewohnten Mittelposition. Dem klaren 9:2 Sieg folgte das Spiel gegen die Turtels aus Münster. Auch hier zeigte sich ein großer Leistungsunterschied. Trainer Ringo Sobiella nutze dieses Spiel um verschiedene Formationen auszuprobieren. Mit dem deutlichen 9:1 Sieg stand der Gruppensieg fest und man war gerüstet für das Halbfinale.

Dort trafen die Dresdner Damen erneut auf die Damen aus Fallersleben. In einem schönen Spiel konnte auch die erfahrene Anne Larisch, die nach diesen Meisterschaften leider den Verein wechselt, ihr Können zeigen. Ein ungefährdeter 13 zu 2 Sieg bedeutete den Finaleinzug. Im zweiten Halbfinale konnte sich Berlin gegen Münster durchsetzen, sodass es zum erneuten Duell mit den Hauptstädterinnen kam.

Im Finalspiel konnten sich die Damen aus Dresden Punkt für Punkt absetzen. Beim Zwischenstand von 10:4 wechselten die Trainer noch einmal durch und jede Spielerin konnte sich noch einmal zeigen. Diese nutzten die Damen aus Berlin um Punkt für Punkt aufzuholen. Der Sieg der Dresdnerinnen war aber nie in Gefahr und so konnten sie sich beim Stand von 13: 8 über ihren 6. Meistertitel freuen.

Die Herren trafen im ersten Spiel auf den Mitfavoriten aus Osnabrück. Das neu zusammengestellte Team um Kapitän Alexander Christen hatte Probleme mit den harten und präzisen Schlägen des Gegners und fand nie ins Spiel. Einige gute Bälle reichten aus, um 3 Sätze zu gewinnen. Das Team aus Osnabrück hatte das Spiel aber jederzeit im Griff und gewann deutlich mit 9:3.

Beim nächsten Spiel gegen Berlin bekamen alle Spieler Einsatzzeiten und konnten auch zeigen, was sie sich im Training erarbeitet hatten. Jonas Körner und Philipp Thiericke erzielten beim 9:3 Sieg  einige sehr schöne Punkte. Im zweiten Spiel des Tages hieß der Gegner dann Münster. Hier konnte ebenfalls Alexander Hesse sein Können zeigen. Auch dieses Spiel wurde deutlich mit 9:4 gewonnen. Damit war  der Einzug ins Halbfinale fast geschafft. Im abschließenden Gruppenspiel traten Berlin und Osnabrück gegeneinander an. Ein Berliner Sieg hätte das Aus für die Dresdner bedeutet. Die Herren aus Osnabrück konnten sich aber am Ende mit 9:8 durchsetzen.

Somit konnten die Dresdner im Halbfinale gegen Köln antreten. In diesem Spiel  kamen die Jungs aus Sachsen gut ins Spiel und konnten am Anfang auch gut mithalten. Das Team aus Köln mit der größeren internationalen Erfahrung konnte sich aber ab Mitte des Spiels immer weiter absetzen und letztendlich deutlich mit  13:6 gewinnen. 

Damit blieb für die Dresdner nur das Spiel um Platz 3. Dort traf man auf die Herren aus Fallersleben. Gegen die es ja in der Qualifikation bereit eine Niederlage gab. Auch in Hamburg gelang es dem erfahrenen Dresdner David Sobiella nicht das junge Team mitzureißen. Bereits in den ersten Sätzen gab man einfache Punkte ab und geriet schnell ins Hintertreffen. Auch einige Umstellungen durch den Trainer Rene Puschnik zeigten kaum Wirkung und das Spiel ging sehr deutlich mit 13: 5 verloren. Es blieb am Ende nur Platz 4 für die Herren aus Dresden.

Im Finale konnte sich das Team aus Köln dann durchsetzen und wurde zum 6. Mal in Folge Deutscher Meister werden.

Quelle/Bildquelle: SV Sachsenwerk Dresden e.V.