Dresdner Ärzte nehmen am Spendenlauf über die Alpen teil

Zwei Ärzte aus Dresden auf außergewöhnlicher Mission: Sie laufen 260 Kilometer und 15.000 Höhenmeter für ein Sportangebot zur Mobilisierung von Patienten mit Knochenkrankheiten. +++

 
Dr. Christine Hamann, Ärztin der Klinik für Orthopädie, und der Internist Prof. Lorenz Hofbauer aus der Medizinischen Klinik III des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden begeben sich am 31. August 2013 auf eines der härtesten Etappenrennen der Welt: Beim „9. Transalpine-Run“ werden die beiden Mediziner mit 300 Teams aus 30 Nationen in acht Etappen 260 Kilometer von Oberstdorf nach Latsch laufen. Dabei bewältigen sie allein im Aufstieg 15.000 Höhenmeter. Die beiden Klinikumsärzte haben dabei eine ganz besondere Mission: Sie laufen zu Gunsten der Dresdner Hochschulmedizin. In den 100 Tagen bis zum Start des Laufs rufen die beiden Sportler ihre Kollegen und die Dresdner Bevölkerung dazu auf, ihnen die Daumen zu drücken und sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen: „Wir möchten mit dem Transalpine-Run mindestens 15.000 Euro Spenden für die Stiftung Hochschulmedizin Dresden einwerben“, so Hofbauer. „Unser Ziel ist es, für jeden gelaufenen Höhenmeter einen Euro für die Stiftung zu sammeln.“ Mit dem Erlös soll eine Sportgruppe für Patienten mit Knochenerkrankungen am Uniklinikum ins Leben gerufen werden. „Wir wollen unsere Freude an der Bewegung an Patienten weitergeben, damit sie schneller wieder mobil werden“, so die Orthopädin Dr. Hamann.

 

 

Dr. Hamann und Prof. Hofbauer nehmen zu ersten Mal an diesem Rennen teil, bei dem tägliche Etappen von vierzig und mehr Kilometern mit jeweils über 2.000 Höhenmetern auf sie warten. Die diesjährige Route führt von Oberstdorf im Allgäu über die österreichischen Orte Lech und St. Anton in die Schweiz. Dort geht es über Samnaun und Scuol, nach Südtirol, wo St. Valentin und Sulden passiert werden, bevor die Läufer in Latsch das Ziel erreichen.

Die Orthopädin und der auf Osteoporose spezialisierte Internist haben sich gewissenhaft auf die Alpenüberquerung vorbereitet: „Seit Januar haben wir bei Wind und Wetter circa 50 Kilometer pro Woche zurückgelegt, darunter viele Runden durch die Dresdner Heide und einige technisch anspruchsvolle Passagen in der Sächsischen Schweiz. Das Pensum werden wir jetzt langsam steigern, um gesund und bestens vorbereitet an der Startlinie zu stehen“, erklärt Prof. Hofbauer. Bei diesem Langstreckenrennen handelt es sich um einen der anspruchsvollsten Läufe der Welt. Hier können sich die passionierten Geländeläufer aus Dresden mit Athleten aus der ganzen Welt messen. Neben zahlreichen engagierten Langstrecken- und Trailläufern trifft das Team Hochschulmedizin Dresden auch auf die internationale Trailrunning-Elite. Dr. Hamann: „Zur Vorbereitung haben wir 2012 am ‚Salomon 4 Trails‘-Etappenrennen teilgenommen. Diese Läufe im hochalpinen Gelände haben immer ihren ganz eigenen Charme“. Aus Sicherheitsgründen starten die Teilnehmer ausschließlich in Zweier-Teams.

Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden