Dresdner Azubis nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand

Arbeitsbeginn mitten in der Nacht oder arbeiten im Freien, auch bei Kälte und Regen – für Maximilian und Melinda ist mit der Ausbildung zum Bäcker und zur Steinmetzin trotzdem ein Traum wahr geworden. Mehr dazu auf www.dresden-fernsehen.de

Der Arbeitstag beginnt für Maximilian um 1 Uhr früh. Der junge Dresdner macht eine Ausbildung zum Bäcker. Das frühe Aufstehen ist für ihn kein Problem – im Gegenteil: er hat seinen Traumberuf gefunden.

Auch Melinda ist glücklich mit ihrer Ausbildung. Im Steinmetzbetrieb Kai Nitzsche in Radebeul kann sie kunsthandwerklich arbeiten und ist viel an der frischen Luft.

Der Meister war sofort begeistert. Mit Lehrlingen hatte der Steinmetz bereits gute Erfahrung gemacht, neben Melinda beschäftigt er eine weitere Auszubildende. Melinda befindet sich im zweiten Lehrjahr und steht kurz vor ihrer Zwischenprüfung. Zur Zeit arbeitet sie an einer Steinvase – ein langwieriger Prozess – bei dem ihr alles bisher Gelernte abverlangt wird.

Das belegen auch die Zahlen. Mit 2000 gemeldeten Lehrverträgen im Kammerbezirk Dresden wurde im letzen Jahr ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. können derzeit mehr als 80 Handwerksberufe erlernt werden. So vielfältig wie die Branchen sind auch die einzelnen Berufe.

Interessierte können auf der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dresden die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten erkunden. Um sich einen ersten Eindruck von einzelnen Gewerken zu verschaffen, empfiehlt die Handwerkskammer die Praktikumsbörse.

In der Bäckerei Heller sind Brot und Brötchen mittlerweile im Ofen, Zeit für Maximilian sich etwas auszuprobieren.

Und so ist auch im für Melinda noch nichts in Stein gemeiselt. Nach der Ausbildung könnte sie sich vorstellen, noch etwas anderes auszuprobieren. Anders ist es bei Maximilian, der gerade die frische Ware in den Laden bringt – für ihn ist klar – er will im Bäckerhandwerk seine Brötchen verdienen.