Dresdner Brückenbau- und Sanierungsvorhaben

Dresden - Rund sechs Millionen Euro investiert die Landeshauptstadt in diesem Jahr in die Sanierung und Instandhaltung von Brücken, Treppen sowie Stütz- und Lärmschutzwänden. Das prominenteste Vorhaben ist die Augustusbrücke. Doch auch auch an die Albertbrücke beschäftigt in diesem Jahr noch einmal die Bauleute.

Nachdem die Albertbrücke von April 2014 bis August 2016 unter Vollsperrung saniert wurde, nimmt die Stadtverwaltung ab Juni 2018 die noch ausstehende Instandsetzung der Brückenunterseite und des Pavillons auf der Neustädter Seite in Angriff. Die Kosten betragen voraussichtlich etwa 2,2 Millionen Euro. Zeitweise sind Verkehrseinschränkungen auf einer Fahrspur nötig. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr.

 

© Sachsen Fernsehen
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Gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben und der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH lässt die Landeshauptstadt seit April 2017 die älteste Brücke der Stadt, die Augustusbrücke, denkmalgerecht instand setzen und Hochwasserschäden am Bauwerk beseitigen. Zu den wesentlichen Arbeiten in diesem Jahr zählen das Freilegen der Pfeilergelenke, der Neubau des Bogens 1, die Sicherung der Brüstung, der Neubau des Straßenanschlusses, die Umgestaltung des Knotens Sophienstraße und der Bau einer festen Fahrbahn für die Straßenbahngleise. Die Sanierung wird voraussichtlich im Jahr 2020 beendet. Die geplanten Kosten betragen etwa 23 Millionen Euro. Davon sind 17,6 Millionen Euro Fördermittel, die der Freistaat Sachsen zur Beseitigung von Hochwasserschäden beisteuert.

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Des Weiteren sollen auch andere "kleinere" Projekte in Angriff genommen werden. Der Prohliser Landgraben zum Beispiel. Er verläuft unter der Mügelner Straße in einem Kanal. Um die Standfestigkeit der Röhre wiederherzustellen, soll ein sogenannter GFK Inliner über die Schachtöffnungen eingezogen werden. Das ist ein mit Kunstharz getränkter Schlauch aus Glasfasergewebe, der im Kanal aushärtet und ein Rohr im Rohr bildet (GFK – glasfaserverstärkter Kunststoff). Die Bauarbeiten beginnen im Mai 2018 und enden im Februar 2019. Eingeplant sind rund 1,8 Millionen Euro Baukosten.