Dresdner Bürgermeister besuchen Zeltstadt

„Ich danke allen Helfern, die hier für die Flüchtlinge großartige Hilfe leisten und unermüdlich im Einsatz sind. Für alle vor Ort, die Helfer und insbesondere die Flüchtlinge, ist die Situation eine große Herausforderung“, so Bürgermeister Lehmann. +++

Bürgermeister Winfried Lehmann und Bürgermeister Dr. Ralf Lunau besuchten am Mittwoch in Vertretung für den Ersten Bürgermeister Dirk Hilbert die Asylnotunterkunft auf der Bremer Straße und verschafften sich einen persönlichen Eindruck. „Ich danke allen Helfern, die hier für die Flüchtlinge großartige Hilfe leisten und unermüdlich im Einsatz sind. Für alle vor Ort, die Helfer und insbesondere die Flüchtlinge, ist die Situation eine große Herausforderung“, so Bürgermeister Lehmann.

Die Stadt stimmt sich eng mit der Landesdirektion und allen anderen allen Beteiligten ab, um Hilfe bei dringenden Angelegenheiten zu geben. Das betrifft vor allem medizinische Untersuchungen durch das Gesundheitsamt, aber auch die Unterstützung durch andere Fachämter der Stadt. Dafür wurde auch ein Arbeitsstab im Rathaus eingerichtet, der täglich zusammenkommt. Außerdem lässt sich der Erste Bürgermeister, Dirk Hilbert, auch im Urlaub täglich über die Situation berichten.

Es wird  geprüft, in welcher Form  den Asylsuchenden Angebote für sportliche Aktivitäten und andere Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt werden können. Dabei ist jedoch sensibles Handeln gefragt und es muss die gesundheitliche und mentale Verfassung der Flüchtlinge berücksichtigt werden. Viele der Menschen haben eine lange und kräftezehrende Flucht hinter sich.

Während des Besuchs in der Notunterkunft kamen die Bürgermeister auch mit Asylbewerbern ins Gespräch „Die Menschen sind gezeichnet von ihrem Schicksal und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Hier geht es vor allem auch darum, zuzuhören und Verständnis für die angespannte Situation der Flüchtlinge zu zeigen“, so Bürgermeister Winfried Lehmann. Die Bürgermeister teilen die Betroffenheit der Flüchtlinge im Lager. Insbesondere bei der Essensversorgung und den Sanitäreinrichtungen dringt die Stadt auf Verbesserungen.

„Diese Menschen sind uns in Dresden herzlich willkommen! Wir werden alles unternehmen, um ihnen ein menschenwürdiges Heim auf Zeit zu geben“, so Bürgermeister Dr. Lunau.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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