Dresdner Eislöwen besiegen Kassel Huskies mit 4:3

“Die Partie war streckenweise zerfahren. Für uns ging es darum, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Das ist uns gelungen.“, so Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. Das Spiel in der EnergieVerbund Arena verfolgten knapp 3000 Zuschauer. +++

Vor 2821 Zuschauern präsentierte sich der Gast in den ersten Minuten mit mehr Zug zum Tor, ohne dabei aber zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Sieben Minuten waren gespielt, als Arturs Kruminsch die vermeintliche Dresdner Führung markierte, doch der Treffer zählte nicht, da das Tor verschoben wurde.

Infolge machten die Blau-Weißen mehr Druck nach vorn und erarbeiteten sich die besseren Chancen. Eislöwen-Neuzugang Jakub Langhammer prüfte mit einem strammen Schuss Kassels Goalie Mika Järvinen, der jedoch mit der Fanghand zur Stelle war. Jubeln konnten die Gastgeber in der neunten Minute, als Florian Lüsch Abstimmungsschwierigkeiten zwischen dem Goalie und dem Verteidiger der Huskies ausnutzte und das 1:0 markierte.

Kevin Nastiuk rettete für Dresden auf der Gegenseite. Eine unübersichtliche Situation vor dem Dresdner Gehäuse nutzte wenig später aber John Zeiler zum Ausgleich (12.). In einem offenen, schnellen und laufintensiven Spiel konnte sich infolge zunächst kein Team zwingende Chancen erarbeiten. Kurz vor dem Drittelende kamen dann aber Lukas Slavetinsky und Joni Tuominen in Überzahl zu weiteren Möglichkeiten.    

Zum Beginn des zweiten Spielabschnitts markierte Petr Macholda in Überzahl mit einem strammen Schuss das 2:1 (22.). 

Insgesamt kam Dresden frischer aus der Kabine, erarbeitete sich durch Florian Lüsch, Jannik Woidtke und Marius Garten mehrere Chancen. Auf der Gegenseite prüfte Matt Tomassoni Kevin Nastiuk, der jedoch keine Probleme hatte.

In der 31. Minute nahm sich Carsten Gosdeck ein Herz und zog zum 3:1 ab. Dresden bestimmte inzwischen die Partie, während Kassel sich auf Konter verlegte und durch den Ex-Eislöwen Eric Stephan sowie Daniel Schmölz zu Chancen kam.

Im Schlussdrittel war Kevin Nastiuk zunächst gegen Alexander Heinrich gefordert, während es Jakub Langhammer kurz darauf für Dresden mit einem Schuss versuchte. Unbedrängt konnte Daniel Schmölz in der 44. Minute den Anschlusstreffer erzielen.

Doch Jonas Schlenker setzte sich auf der linken Seite durch, brachte den Puck im Tor unter und stellte den alten Abstand wieder her (49.). Erneut war jedoch Daniel Schmölz zur Stelle (51.). Durch unnötige Strafen brachten sich die Eislöwen in den letzten Minuten selbst in Bedrängnis. Kassel drängte auf den Ausgleich, musste sich am Ende aber geschlagen geben. 

„Wir haben heute mit neu zusammengestellten Reihen gearbeitet, die alle gescort und sich ausgeglichen präsentiert haben. Die Partie war streckenweise zerfahren. Für uns ging es darum, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Das ist uns gelungen. Gerade in den letzten Minuten hat man aber auch gesehen, wie stark Kassel noch einmal Druck gemacht hat. Die Jungs haben jedoch auch in dieser Phase gut gearbeitet und verdient gewonnen“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

Auf die Dresdner Eislöwen warten nun fünf Auswärtsspiele in Serie. Den Auftakt macht die Partie am Sonntag, 1. Februar bei den Starbulls Rosenheim.

Quelle: Dresdner Eislöwen