Dresdner Eislöwen blicken auf erfolgreiches Wochenende zurück

Im vorletzten Test vor dem Saisonstart haben die Dresdner Eislöwen die Kassel Huskys mit 7:1 bezwungen. Die Eislöwen mussten ohne Stürmer Jari Pietsch auskommen. +++

Nach einem umkämpften 3:4-Auswärtssieg am Freitagabend empfing das Team um Chef-Trainer Thomas Popiesch am Nachmittag um 16:00 Uhr den hessischen Oberligisten EC Kassel Huskies zum Rückspiel vor heimischem Publikum. Am Ende hieß das Ergebnis im Spiel eines überlegenen Eislöwen-Teams, dass ohne den Stürmer Jari Pietsch auskommen musste, der auf Grund einer Zerrung in der linken Schulter sowie einer Gehirnerschütterung aus dem Spiel am Freitag pausierte, 7:1 (1:0, 3:1, 3:0).

Ohne Abtastphase starteten beide Teams mit voller Konzentration ins Spiel. Die 1:0-Führung für die Eislöwen markierte Carsten Gosdeck in Unterzahl in der 9. Spielminute. Vor allem Becker und Mücke entpuppten sich auf Seiten der Eislöwen als perfekt miteinander harmonierendes Duo. Auf Seiten der Gäste bewies Goalie Adam Ondrascheck im ersten Abschnitt eindrucksvoll sein Können. Der Keeper hielt die 1:0-Führung über Minuten fest und sicherte seinem Team den Pausenstand von 1:0.

Das zweite Drittel begann für die Eislöwen in Unterzahl. Im zunächst ausgeglichenen Spiel folgten Strafen auf beiden Seiten. Das daraus resultierende Überzahlspiel konnten beide Teams für sich nutzen: In der 23. Spielminute traf Becker nach Vorarbeit von Mücke zum 2:0; In der 29. Minute verkürzte Kreuzmann nach starkem Powerplay zum 2:1. Nach Zuspiel von Huebscher markierte Boisvert erneut im Powerplay in Minute 35 die 3:1-Führung für die Eislöwen. Drei Minuten später legte Zurek (38. Minute) zum 4:1-Pausenstand nach.

Im dritten Drittel legten die Eislöwen noch einmal nach: David Hájek netzte in der 51. Minute zum 5:1; Kurtz nach Vorarbeit von Gosdeck zum 6:1 (53. Minute). Schließlich erhöhte Zurek zwei Minuten vor Schluss (58. Minute) zum verdienten Endstand von 7:1.

Fazit: 384 Zuschauer sahen in der Trainingshalle der EnergieVerbund Arena ein starkes Spiel ihrer Eislöwen, die vor allem im Powerplay überzeugten.

„Für das Wochenende haben wir uns vorgenommen, schneller umzuschalten und den Gegner mehr unter Druck zu setzen“, erklärte Trainer Thomas Popiesch vor den beiden Begegnungen. Mit den beiden Erfolgen am Wochenende ist dies offensichtlich geglückt.

Trotz des gleichen Gegners fällt ein Vergleich der beiden Partien schwer. Popiesch begründet: „Das Spiel von heute kann man mit Freitag nicht vergleichen. Es ist immer davon abhängig, wie der Gegner spielt, wie er zulässt.“

„Am Freitag hat Kassel viel besser gespielt“, ergänzt der Chef-Coach. „Ich war insbesondere mit unserem Unterzahlspiel im letzten Drittel zufrieden, mit dem wir uns die Chance erhalten haben das Spiel zu gewinnen. Dafür waren wir im ersten Abschnitt noch zu träge gewesen und die Laufbereitschaft hat gefehlt. Das hat sich im Laufe des Spiels gebessert.“

Am Freitag, 14. September 2012 empfangen die Eislöwen in ihrem zweiten Test vor heimischer Kulisse um 20:00 Uhr die Hannover Indians. Die Begegnung findet in der Trainingseishalle der EnergieVerbund Arena statt. 

Quelle: Dresdner Eislöwen

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