Dresdner Eislöwen empfangen Schwenningen

Zum vierten Mal in der Hauptrunde treffen die Dresdner Eislöwen am Freitag auf die Schwenninger Wild Wings. +++

Die Gäste liegen mit 77 Punkten im Moment auf dem zweiten Tabellenplatz, haben die Spitze aber noch im Visier. Im Rahmen dieses Spieltages findet auch der erste Pieschener Allee-Tag statt. Die Besucher erwarten viele Aktionen und Besonderheiten, welche an die Zeit in der „Alten Halle“ erinnern sollen und vielleicht auch das dort herrschende besondere Flair noch einmal aufleben lassen.

Die Wild Wings gehören in allen Bereichen zu den Spitzenteams der Liga. Mit 134 geschossenen Toren zählt das Team zu den offensiv stärksten Mannschaften des Unterhauses. Ihr Topscorer Dan Hacker ist mit 56 Punkten auch an der Spitze des ligainternen Rankings zu finden. Auch Jason Pinizzotto, Pierre-Luc Sleigher, Peter Boon  und Alex Leavitt tragen sich öfters in die Torschützenliste ein. Die Schwenninger können mit nur 91 Gegentreffern außerdem auf die stabilste Abwehr der 2. Bundesliga vertrauen.
 
Für die Eislöwen gab es in dieser Saison gegen die Schwenninger noch nichts zu holen. Die ersten beiden Begegnungen konnten mit den 4:3 und 3:1-Siegen für die Wild Wings noch eng gestaltet werden. Schmerzhaft war jedoch das letzte Aufeinandertreffen Anfang Januar, welches mit 10:2 an den SERC ging.

Die Sperre von Torhüter Alec Richards nach seiner Matchstrafe wurde auf vier Spiele, davon zwei auf Bewährung, festgelegt. Der Goalie fehlt also am Wochenende. Da Christian Hacker erkrankt ist, wird Louis-Vincent Albrecht am Freitag zwischen den Pfosten stehen. Zum Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings ist Gregor Stein ebenfalls nicht spielberechtig, da er gegen Rosenheim seine dritte Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Ansonsten stehen bis auf die schon länger verletzten Kellen Briggs (schwere Muskelzerrung), Justin Kurtz (Gehirnerschütterung) und Patrick Jarrett (Kieferbruch) alle Spieler zur Verfügung.

„Schwenningen ist für mich die am besten besetzte Mannschaft in der Liga“, sagt Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch und fügt hinzu: „Über die individuelle Klasse der einzelnen Spieler müssen wir nicht sprechen. Wir müssen versuchen, uns nach den negativen Erlebnissen der letzten Zeit geordnet zu präsentieren und uns nach Möglichkeit ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. Wir müssen mit mehr Energie auf das gegnerische Tor fahren und Druck auf die Verteidiger ausüben, sie zu Fehlern zwingen. Wir dürfen unseren Torhüter nicht in die Situation bringen, dass der Gegner in Überzahl auf ihn zufahren kann.“

Spielbeginn in der EnergieVerbund Arena ist 20 Uhr. Tickets gibt es in allen bekannten Vorverkaufskassen, im Internet und ab 18 Uhr an der Abendkasse. Die Arenatüren öffnen 18.30 Uhr. Geleitet wird die Partie von HSR Lenhart (Kassel).

Quelle: Dresdner Eislöwen

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